Schney

Wie die Hühner auf der Stange

Schon die ganz Kleinen der Freien Turnerschaft Schney zeigten, was sie draufhaben.
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Die Mutter-Kind-Gruppe unter der Leitung von Manuela Fiedler verabschiedete sich nach den Turnvorführungen mit dem Lied "Alle Leut‘, alle Leut‘ geh'n jetzt nach Haus". Fotos: Alfred Thieret
Die Mutter-Kind-Gruppe unter der Leitung von Manuela Fiedler verabschiedete sich nach den Turnvorführungen mit dem Lied "Alle Leut‘, alle Leut‘ geh'n jetzt nach Haus". Fotos: Alfred Thieret
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Einige unterhaltsame Stunden verbunden mit einer Einstimmung auf das Weihnachtsfest bot die vorweihnachtliche Turnveranstaltung der Freien Turnerschaft in der voll besetzten Turnhalle am Schloss den Besuchern. Wie immer sorgte der Spielmannszug für die musikalische Umrahmung.

Vorsitzender Christian Gick, der ja auch dem Spielmannszug angehört, freute sich, dass er neben den vielen Kindern und Jugendlichen, die den Nachmittag turnerisch gestalteten, auch deren Eltern, Großeltern und Verwandte begrüßen konnte. Sein Dank galt den vielen Helfern.

Sportreferent und FT-Ehrenmitglied Winfried Weinbeer hob Turnvereine als wichtige Breitensportvereine hervor, die für das Gemeinwohl der Bevölkerung unverzichtbar seien. Die Schneyer Pfarrerin Tanja Vinzent bat um eine Spende für die Anschaffung von Rucksäcken für die Erstklässler einer Schule im Partnerdekanat in Tansania des evangelischen Dekanats Michelau.

Paarweise Standwaagen

Dann zeigten die Kinder- und Jugendabteilungen unter der Leitung von Claudia Bergmann, Melissa Campbell und Achim Steiner einen Querschnitt aus ihrem Trainingsprogramm. Den Anfang machten die vier- bis siebenjährigen Buben und Mädchen, die Schrittkombinationen auf der Langbank zur Förderung des Gleichgewichts präsentierten und teilweise auch schon paarweise Standwaagen vollführten. Die etwas älteren und geübteren Kinder wagten sich auch schon auf den schmaleren Schwebebalken. Auch verschiedene Bodenübungen wie Rolle vorwärts oder Handstand führten die Turnkinder vor.

Die Mädchenturngruppe demonstrierte am Schwebebalken schon anspruchsvollere Leistungen wie Drehung oder Überschlag als Abgang. Später ließen sie sich von einem Minitrampolin in die Höhe katapultieren, um dann nach Streck-, Grätsch- oder Hocksprüngen oder sogar Überschlägen wieder im Stand auf der Matte zu landen. Auch beim Sprung über einen Sprungkasten diente das Minitrampolin als Sprunghilfe.

Die ganz Kleinen vom Mutter-Kind-Turnen bewiesen schon beim Balancieren über die Langbank, dass sie regelmäßig mit ihren Müttern in der Turnhalle üben, aber auch lustige Spiele machen und Lieder singen.

Schließlich erschien der Nikolaus, lobte die jungen Turner für ihre Leistungen und beschenkte die Kinder, während der Spielmannszug weihnachtliche Weisen spielte. thi

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