Haßfurt
Manisch-Depressiv

Wie Angehörige mit Stimmungsschwankungen umgehen

Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe "Angehörige von Menschen mit einer manisch-depressiven Erkrankung" findet am Montag, 2. September, um 18.30 Uhr in den Beratungsräumen der Lebenshilfe Haßberg...
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Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe "Angehörige von Menschen mit einer manisch-depressiven Erkrankung" findet am Montag, 2. September, um 18.30 Uhr in den Beratungsräumen der Lebenshilfe Haßberge e. V., Marktplatz 12, Haßfurt statt.

Führung durch TCM-Klinik

Dies teilt die Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KOS), Monika Strätz-Stopfer, am Landratsamt Haßberge mit. Im Mittelpunkt des Treffens steht der Erfahrungsaustausch. Am 1. Oktober ist um 14 Uhr eine Führung in der TCMKlinik am Steigerwald in Gerolzhofen geplant. Die eigens für die Gruppe organisierte Führung dauert etwa 90 Minuten.

Betroffene Angehörige und Interessierte, die am Treffen der Gruppe oder an der Klinikführung teilnehmen oder sich unverbindlich informieren wollen, können sich bei der KOS entweder telefonisch melden unter der Nummer 09521/27313 oder per E-Mail unter kos@hassberge.de oder unter ver-rueckt-selbsthilfe@web.de (ein Synonym dafür, dass nichts gerade gerückt ist, sondern eben ver-rueckt). Selbstverständlich werden alle Anfragen vertraulich behandelt.

Stimmungsschwankungen

Menschen mit einer manisch-depressiven Störung fallen von einem Extrem ins andere und das grundlos und völlig unabhängig von Ereignissen oder Lebensumständen. Die ständigen Stimmungsschwankungen belasten die Betroffenen und ihr Umfeld stark. Dies führt zu Problemen in Partnerschaften, in den Familien und am Arbeitsplatz. In fast allen Fällen bedeutet die Krankheit eine massive Einschränkung der Lebensqualität für Betroffene und deren Umfeld. Daher ist es auch für die Angehörigen nicht immer einfach, mit der Situation zurechtzukommen. Sie fühlen sich oft hilflos und überfordert. Zudem gibt es wenig Akzeptanz für die Krankheit in der Öffentlichkeit. Sich auszutauschen, sich gegenseitig im Umgang mit der Krankheit zu stärken, einander in Krisensituationen zu stützen, von den Erfahrungen anderer zu lernen und nicht zuletzt neue soziale Kontakte zu knüpfen sind einige der Ziele der geplanten Treffen. red

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