Ebermannstadt

Wichtige Ereignisse im Jahr 1968 in Deutschland

18. Februar: Studentenproteste mit ungefähr 12 000 Teilnehmern in West-Berlin gegen den Vietnam-Krieg. 21. Februar: 80 000 Berliner demonstrieren gegen Radikalismus von rechts und links und die einsei...
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18. Februar: Studentenproteste mit ungefähr 12 000 Teilnehmern in West-Berlin gegen den Vietnam-Krieg.

21. Februar: 80 000 Berliner demonstrieren gegen Radikalismus von rechts und links und die einseitige Verurteilung der US-amerikanischen Vietnampolitik.

3. April: Gudrun Ensslin und Andreas Bader begehen einen Brandanschlag auf ein Kaufhaus in Frankfurt/Main.

11. April: Studentenführer Rudi Dutschke wird von dem Hilfsarbeiter Josef Bachmann bei einem Attentat von drei Schüssen verletzt. Er überlebte nur knapp nach einer mehrstündigen Operation.

12. April: Schwere Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei bei Protestaktionen gegen das Verlagshaus Axel Springer.

ab Mai: Die Proteste der Studenten richten sich gegen schlechte Studienbedingungen, später vor allem gegen politische und soziale Verhältnisse. Die Bewegung verstand sich als Teil der Außerparlamentarischen Opposition gegen die seit 1966 regierende Große Koalition aus Union und SPD.

5. Juli: Nach Protesten der Ingenieurstudenten beschließen die Ministerpräsidenten der Länder dass diese als Fachhochschulen im Hochschulbereich integriert werden. tes



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