Egloffstein
Versammlung

WEU möchte bei der Kommunalwahl möglichst viele Stimmen sammeln

Sehr flott und professionell vorbereitet verlief die Nominierungsversammlung der Wählergemeinschaft Egloffstein und Umgebung (WEU), früher als "Meier-Partei" bekannt, weil sie von Altbürgermeister Chr...
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Die Bewerber der WEU um ein Gemeinderatsmandat. Nur eine Frau ist vertreten, dafür liegt das Alter der meisten Bewerber unter 52 Jahren.
Die Bewerber der WEU um ein Gemeinderatsmandat. Nur eine Frau ist vertreten, dafür liegt das Alter der meisten Bewerber unter 52 Jahren.

Sehr flott und professionell vorbereitet verlief die Nominierungsversammlung der Wählergemeinschaft Egloffstein und Umgebung (WEU), früher als "Meier-Partei" bekannt, weil sie von Altbürgermeister Christian Meier initiiert worden war. Im Gegensatz zu damals verzichtet die WEU auch diesmal auf die Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten.

Moderiert von Wahl- und Versammlungsleiter Alfred Ledig sowie dem Gemeinderat Günter Polster zeigte sich, das schon gut vorgearbeitet worden war: Die Listen und die Reihenfolge stand bereits fest und wurde den Teilnehmer zur Abstimmung vorgelegt. Abgestimmt wurde in geheimer Wahl.

14 Bewerber, plus zwei Reserveleute hat die Gruppierung aufgestellt, wobei die ersten sieben Bewerber auf der Liste dreifach und die zweiten sieben Bewerber nur je einfach gezählt werden sollen, so dass insgesamt 28 Bewerber zusammenkommen.

Mit den neuen Wahlvorgaben versuche die WEU "möglichst viele Stimmen zu gewinnen", so Polster. Das Wahlprogramm soll im Januar der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auf der Agenda stehe neben der Freibadsanierung und der Sanierung des Marktplatzes über das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) der Anbau des Kindergartens, machte Polster deutlich. "Wir müssen schauen, dass wir das billiger hinkriegen als die 3,8 Millionen Euro, die derzeit im Raum stehen".

Die jüngste Bürgerversammlung habe gezeigt, dass das Thema auch bei den Bürgern hoch emotional behandelt werde. Gemeinderat Christian Hopfengärtner nannte drei Felder, die bearbeitet werden müssten. So gelte es die Schule genauer unter die Lupe zu nehmen, einen anderen Architekten zu suchen, der preiswertere Alternativen aufzeige und den bestehenden Plan noch einmal zu überarbeiten, um nach Einsparmöglichkeiten suchen.

Achim Wirth, der dritte Gemeinderat den die WEU bisher stellte, ist dagegen, die Sanierung des Paradiesweges und der Rabensteinstraße über Erschließungskosten zu finanzieren. "Wir haben das bei anderen Wegen auch nicht gemacht. Da wäre es unfair, jetzt damit anzufangen", fand Wirth. Er zeigte sich überzeugt: "Es reicht aus, die Wege neu zu teeren anstatt sie komplett neu zu bauen.

Als drittes Thema sehen die WEU-Leute die Herstellung neuer Stützmauern im Altort an. Auch hier wehrt sich die WEU dagegen, mit riesigem Aufwand teure Bauwerke zu schaffen, wie am Hang bei der Badstraße. Es sei ausreichend auf die Erfahrungen der Bauleute zu setzen. Zum Schluss der Nominierungsversammlung bedankte sich Polster beim ausscheidenden Gemeinderat Georg Porisch, der für die WEU 24 Jahre lang im Gemeinderat saß und nicht mehr antritt. löw

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