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Heldritt

Wertvolle Unikate sind archiviert

Im ehemaligen Gemeindehaus haben Gegenstände aus dem früheren Heldritter Wirtschafts- und Dienstleistungewerbe einen festen Platz gefunden.
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Karl-Heinz Müller inspiziert das Spenglerfahrrad von Hermann Walther.  Fotos: Volker Gundel
Karl-Heinz Müller inspiziert das Spenglerfahrrad von Hermann Walther. Fotos: Volker Gundel
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Nach mehrjähriger Planung und intensiver Vorbereitung ist es am kommenden Samstag, 7. Dezember, so weit: Das neue Heldritter Heimatarchiv öffnet seine Türen von 10 bis 17 Uhr und gibt Einblick in die umfangreiche Materialsammlung aus dem früheren Wirtschafts- und Vereinsleben im größten Bad Rodacher Stadtteil.

Initiatorin Jutta Gundel verwies im Vorfeld mehrfach auf die zahlreiche Unterstützung des Projekts von vielen Seiten. So hat die Stadt Bad Rodach die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, die sich im ersten Stock des ehemaligen Gemeindehauses "Zur Schwaige 5" befinden (Eingang vom Anwesen Michael Fischer her).

Die grundlegend renovierte Inneneinrichtung wurde durch Beiträge aus der Bürgerstiftung, vom Heimatverein Heldritt sowie durch Privatspenden mitfinanziert. Jutta Gundel dankte auch den zahlreichen Unterstützern durch die Bereitstellung Heldritt-spezifischer Exponate. Geschäftsleute wie Vereinsvertreter hätten sich sehr aufgeschlossen und kooperativ gezeigt, betonte Gundel. Stellvertretend sei hier das "Dienstfahrzeug" des damaligen Spenglers Hermann Walther genannt (heutige Firma Michael Pertsch). Ein weiterer, wesentlicher Eckpfeiler zur Realisierung des Projekts war das ehrenamtliche Engagement des Vorbereitungsteams, insbesondere bei den Renovierungsarbeiten. Dem Vorbereitungsteam gehören an: Karl-Heinz Müller, Joachim Kieser, Kerstin Ritz, Reinhard Wolf, Jutta und Volker Gundel, Stefanie Nickmann, Kerstin Sünkel, Claus Rudolph und früher Manfred Herold. Ziel sei es, so die Initiatorin, diese Heldritter Exponate der Nachwelt zu erhalten und damit zu dokumentieren, dass ein Dorf früher durchaus in der Lage war, als eigenständiges Gemeinwesen zu existieren. Das zeigten auch Filmausschnitte von Klaus Dorscht und Reinhard Wolf, die am kommenden Samstag, 10 bis 17 Uhr, ihre Beiträge präsentieren.

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