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Wertvolle Anregungen der Schüler

"Danke, dass ihr mit uns geredet habt. Danke, dass ihr eure Gedanken mit uns geteilt habt." Diese Worte ließ der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer den Kindern und Jugendlichen zukommen, die b...
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Bei der abschließenden Konferenz lagen die ausgearbeiteten Ergebnisse den Politikern vor und wurden von den Schülern noch einmal vertiefend vorgestellt.  Foto: Bianca Haischberger
Bei der abschließenden Konferenz lagen die ausgearbeiteten Ergebnisse den Politikern vor und wurden von den Schülern noch einmal vertiefend vorgestellt. Foto: Bianca Haischberger

"Danke, dass ihr mit uns geredet habt. Danke, dass ihr eure Gedanken mit uns geteilt habt." Diese Worte ließ der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer den Kindern und Jugendlichen zukommen, die bei der Ergebnispräsentation im Nachgang zu den Coburger Klimaschutzkonferenzen anwesend waren. Tessmer hatte die ersten Klimakonferenzen initiiert, um die Politik vor Ort von den Kindern und Jugendlichen mitgestalten zu lassen. Ein erster Schritt dazu wurde bei diesen Veranstaltungen an Schulen bewusst unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemacht. In einem geschützten Raum konnten sich die gleichaltrigen Diskutanten mit Experten auseinandersetzen und gemeinsam ihre Ideen formulieren.

Bei der Kinder-Klimaschutzkonferenz nahmen insgesamt 112 Kinder aus sieben Grundschulen teil und bearbeiteten an elf Stationen die Themenpunkte wie Konsum, Wertstoffe, Windräder, Radwege sowie Busse oder auch Artenschutz. Die 121 Jugendlichen der weiterführenden Schulen hatten zuvor bereits zu fünf unterschiedlichen und komplexeren Themen in zehn Zukunftswerkstätten gearbeitet. Schwerpunkte waren der ÖPNV/Mobilität, das Radwegenetz, die Energieerzeugung, Gebäude/Wohnen und Sanierung sowie das Konsumverhalten. Zwei eingeladene Experten gaben hierzu jeweils einen Ist-Zustand für die derzeitigen Verhältnisse in der Stadt Coburg, woraufhin die Schüler unter sich eine Vision einer klimafreundlicheren Kommune entwickeln konnten. Abschließend wurden daraus realistische sowie machbare Wünsche und Forderungen formuliert. Unterstützt wurden die Jugendlichen hierbei von über 20 neutralen Moderatoren der Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Dienste.

Bei der abschließenden Konferenz lagen die ausgearbeiteten Ergebnisse den Politikern vor und wurden von den Schülern noch einmal vertiefend vorgestellt. Sie wünschten sich beispielsweise mehr Fahrradparkplätze, günstigeren oder kostenlosen ÖPNV oder eine Mülltrennung in den Klassenzimmern. "Es liegt nun an uns, diese Ideen, Wünsche und Ergebnisse ernst zu nehmen und uns dafür einzusetzen, dass diese umgesetzt werden", machte Oberbürgermeister Norbert Tessmer den anwesenden Stadträten klar. red

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