Hattersdorf
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Wertschätzung für das große Engagement der Feuerwehr

"Wir können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken!" Mit diesen Worten eröffnete die Zweite Vorsitzende Katrin Schuster die Hauptversammlung der Feuerwehr...
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Ehrungen bei der Feuerwehr Hattersdorf mit Feuerwehrführungskräften (von rechts): Gerhard Schineller, Kommandant Jürgen Köhler, Paul Schuster, Bürgermeister Martin Mittag, Zweite Vorsitzende Katrin Schuster, Johannes Kempinski, Ewald Bauer, Walter Bartsch, Günther Löffler, Matthias Münch, Karl-Heinz Falk, Elke Autsch, Christian Boßecker und Sofie Wagner Foto: Bettina Knauth
Ehrungen bei der Feuerwehr Hattersdorf mit Feuerwehrführungskräften (von rechts): Gerhard Schineller, Kommandant Jürgen Köhler, Paul Schuster, Bürgermeister Martin Mittag, Zweite Vorsitzende Katrin Schuster, Johannes Kempinski, Ewald Bauer, Walter Bartsch, Günther Löffler, Matthias Münch, Karl-Heinz Falk, Elke Autsch, Christian Boßecker und Sofie Wagner Foto: Bettina Knauth
"Wir können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken!" Mit diesen Worten eröffnete die Zweite Vorsitzende Katrin Schuster die Hauptversammlung der Feuerwehr Hattersdorf. "Solche tollen Helfer sind in dieser unsteten Zeit keine Selbstverständlichkeit", fügte Schuster mit Blick auf den in Eigenregie erfolgreich gestemmten Anbau an das Feuerwehr-Gerätehaus hinzu. Als Ausdruck der Wertschätzung zeichnete Schuster, in Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Simone Müller, verdiente Funktionsträger des Vereins aus: den langjährigen Schriftführer Paul Schuster, den altgedienten Kassier Günther Löffler, die früheren Zweiten Vorsitzenden Elke Autsch und Karl-Heinz Falk sowie die Ex-Schriftführer Sofie Wagner und Margarethe Schuster. Auch Gerhard Schineller, der über 50 Jahre als Zeugwart zur Verfügung stand, wurde geehrt.
Als Stütze zum Wohl der Feuerwehr beigetragen haben vor allem Ewald Bauer (Ehrenabzeichen in Silber), Matthias Münch und Walter Bartsch (beide Ehrenabzeichen in Gold). "Ohne euch würde der Verein nicht da stehen, wo er jetzt steht", sagte Kreisbrandinspektor Christian Boßecker bei der Ehrung, "danke für Euer Engagement!" Bartsch und Bauer waren lange Vorsitzende und Fahnenträger, Münch diente der Feuerwehr als Zweiter Kommandant, Zweiter Vorsitzender und Gruppenführer.
20 Aktive zählte die Hattersdorfer Wehr zum Ende 2017, sechs Jungen und Mädchen gehören der Jugendgruppe an. 101 Vereinsmitglieder verzeichnet der Verein - bei rund 130 Einwohnern. Von einer "sehr aktiven Wehr", vor allem in Relation zu ihrer Größe, sprach Bürgermeister Martin Mittag (CSU). Er würdigte auch die Erweiterung des Gerätehauses aus Eigeninitiative. "Ihr wisst, wie es um den Haushalt der Stadt bestellt ist", warb Mittag um Verständnis, dass nur die Farbe von der Kommune gestellt werden konnte. So trug der Verein die Kosten für den "Spaßbau" (Walter Bartsch) in Höhe von knapp 4500 Euro; die Mitglieder investierten rund 400 Arbeitsstunden. Jetzt stehen laut Bartsch nur noch Restarbeiten an.
Kommandant Jürgen Köhler verkündete, dass 2017 kein Einsatz zu verzeichnen war, es gab lediglich eine Sicherheitswache.
Kreisbrandmeister Johannes Kempinski warb dafür, die Jüngsten in die Kinderfeuerwehren nach Dietersdorf oder Seßlach zu schicken: "Alles, was sie dort spielerisch beigebracht bekommen, ist eine gute Vorbereitung auf die Jugendfeuerwehr."
2018 gibt es gleich zwei Anlässe zu feiern: Zum einen begeht die Jugendgruppe ihren 10. Geburtstag mit einem Festkommers und einer DJ-Party am 2. Juni. Zum anderen liegt der Zusammenschluss der Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet zehn Jahre zurück. Dies soll am 15. September am Feuerwehr-Gerätehaus in Gemünda gewürdigt werden.
Aus dem Erlös der letzten Dorfweihnacht spendeten die Hattersdorfer 200 Euro an die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg. "Es ist toll, wie die Region unsere Sache unterstützt", bedankte sich Stiftungsrat Hartmut Bohl. Bettina Knauth
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