Tettau
tettau.inFranken.de  Der TSV Tettau zeichnete bei seiner Versammlung zahlreiche Mitglieder aus und blickte auf größere Ereignisse zurück.

Werner Knabner nun Ehrenvorsitzender

47 Mitglieder nahmen an der Mitgliederversammlung des TSV Tettau im Vereinsheim teil. Nach einem Gedenken an die 2018 verstorbenen Vereinsmitglieder Albin Raab, der Ehrenmitglied war, und Willi Kaufma...
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Die bei der Versammlung geehrten langjährigen Mitglieder des TSV Tettau Foto: Peter Gerold
Die bei der Versammlung geehrten langjährigen Mitglieder des TSV Tettau Foto: Peter Gerold

47 Mitglieder nahmen an der Mitgliederversammlung des TSV Tettau im Vereinsheim teil. Nach einem Gedenken an die 2018 verstorbenen Vereinsmitglieder Albin Raab, der Ehrenmitglied war, und Willi Kaufmann hielt Vorsitzender Rainer Güntsch einen Jahresrückblick.

Der Vorstand traf sich zu acht großen und zwei kleine Sitzungen, um das ambitionierte Jahresprogramm zu stemmen, zu dem auch Großveranstaltungen wie das 15. Nordic-Walking-Event, das Johannisfeuer mit der Blasmusik oder das Sportfest mit großem Jugendtag und die Gerresheimer-WM gehörten. Die aktuelle Mitgliederzahl beläuft sich auf 362.

Schäden durch Wildschweine

Nachdem in den vergangenen zwei Jahren hohe Schäden durch Wildschweine auf beiden Sportplätzen zu verzeichnen waren und sowohl die Bayerischen Staatsforsten als auch die Marktgemeinde keinerlei Unterstützung zusagten, hat sich der Verein an die Sozialstiftung des Bayerischen Fußballverbandes gewendet. Beim Kreistag in Steinberg wurde dann dem Verein eine Geldspende überreicht, die dem TSV bei der notdürftigen Sanierung der Sportplätze sehr geholfen hat.

Das 15. Nordic-Walking-Event in Tettau war durch die hervorragende und ausgezeichnete Arbeit der Helfer wieder ein großer Erfolg. Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Gerresheimer-Weltmeisterschaft auf dem Vereinsgelände. Dies war eine interne Veranstaltung der Firma Gerresheimer mit geladenen Gästen und Firmenangehörigen. Mit erheblichem Aufwand hatte der Konzern hierfür ein 400-Mann-Zelt aufbauen lassen, mit einer Bühne und einem extra für das Catering abgetrennten Bereich. Hier war drei Tage lang volles Programm, und die Helfer des TSV hatten alle Hände voll zu tun. Das Sportfest am 15. Juli, das dieses Jahr ganz im Zeichen der Jugend stand, war für Aktive und Zuschauer ein bleibendes Erlebnis.

Interessant waren auch die Berichte aus den einzelnen Abteilungen, jeweils vorgetragen von den Abteilungsleitern Willy Güntsch (Schach), Swen Lieb (Fußball), Peter Dressel (Wintersport), Peter Gerold (Ski- und Snowboardschule) und Anja Knabner (Koronar).

Viele treue Mitglieder

Der Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden - teilweise in Abwesenheit - geehrt: Stephan Apel, Sebastian Eschrich, Hermann Weigel, David Kappelt, Alexander Eschrich, Heiko Löffler, Matthias Heinz, Janine Ebertsch, Sebastian Heinz und Moritz Ebertsch Für 40 Jahre: Ferdinand Hager und Willibald Ramser Für 50 Jahre: Karl-Heinz Uttendörfer, Fred Raab, Heinz-Diethard Seifert, Heinz Kögler, Wolfgang Weschenfelder, Helmut Heinz und Hans-Jürgen Brandt Für 60 Jahre: Hubert Leonhardt Für 65 Jahre: Wolfgang Eckardt und Heinz Daum Für 70 Jahre: Werner Knabner und Walter Böhm

Werner Knabners viele Verdienste

Besonderen Dank sprach der Verein durch Laudator Peter Gerold dem Ehrenmitglied Werner Knabner aus, der schon in jungen Jahren als Fußballer, Skifahrer und Skispringer weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt war. Er war maßgeblich am Bau einer neuen Skisprungschanze beteiligt. Außerdem hat er sich darum gekümmert, dass der Startcontainer gebaut wurde. Die Wintersportler können heute davon profitieren. Gelobt wurde auch sein unermüdlicher Einsatz beim Bau des Sportplatzes und des Sportheimes. Er brachte als Vorsitzender den TSV in großer Not wieder auf Kurs. Werner Knabner habe sich die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des TSV Tettau mehrfach verdient, betonte Gerold, was von den Mitgliedern mit stehend dargebrachten Ovationen gewürdigt wurde.

Werner Knabner blickte zurück auf eine oftmals auch schwierige Zeit des Vereins, auf Missionen, die nur zu kleinen Teilen erfüllt werden konnten, und auf die vielen Rückschläge, die zu verkraften waren. Er will, soweit es seine Gesundheit zulässt, den TSV auch in Zukunft unterstützen. red

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