Kronach

"Werkbühne" kehrt zurück nach Kronach

Bei der "Werkbühne für den Landkreis Kronach" wird es 2020 einige Neuerungen geben. Darüber informierte Intendant und Vorsitzender Daniel Leistner bei der Hauptversammlung des zugehörigen Vereins "Wer...
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Im vergangenen spielte die "Werkbühne" das Stück "In der Hölle wird gescheuert". Hier eine Szene Foto: Anja Barthen
Im vergangenen spielte die "Werkbühne" das Stück "In der Hölle wird gescheuert". Hier eine Szene Foto: Anja Barthen

Bei der "Werkbühne für den Landkreis Kronach" wird es 2020 einige Neuerungen geben. Darüber informierte Intendant und Vorsitzender Daniel Leistner bei der Hauptversammlung des zugehörigen Vereins "Werkbühne e.V.": Zum einen werde das Theater in die Kreisstadt Kronach zurückkehren. Zum anderen sollen die Aufführungen künftig nicht mehr im Frühling, sondern im Herbst stattfinden.

Das Ganze sei quasi eine Rückkehr zu den Wurzeln, schließlich lägen die Ursprünge der "Werkbühne" in Kronach, und vor dem Umzug nach Marktrodach im Jahr 2016 habe man immer im Herbst gespielt. "Der Termin ist einfach besser, da gehen viel mehr Leute ins Theater. Außerdem spielen um die Zeit weniger andere Gruppen", erklärte Daniel Leistner die Beweggründe. Bei der bisherigen Spielstätte im Marktrodacher Restaurant "Stegner's" sei man allerdings auf die Termine im März festgelegt gewesen, da der Saal sonst anderweitig gebraucht werde - daher nun der Ortswechsel.

Spielort ist gefunden

Einen neuen Spielort in der Kreisstadt habe man bereits gefunden, öffentlich nennen wollte ihn Daniel Leistner jedoch noch nicht, da man noch ein paar Dinge final klären müsse. So stünden auch noch keine genauen Termine fest. "Aber es wird wohl November werden", kündigte er an. Genaueres werde man dann in Kürze bekanntgeben.

Das Stück ist bereits ausgewählt: "Ernst sein ist alles" von Oscar Wilde. "Das wird richtig schön, lustig und spannend. Ich freue mich sehr darauf", sagte Leistner ganz begeistert. Die Komödie handle von zwei Junggesellen, die einen imaginären Kumpel namens Ernst erfinden. Den nehmen sie als Vorwand, um regelmäßig in die Stadt beziehungsweise aufs Land fahren zu können und dort ihre Geliebten zu treffen. Rund um diese Lüge entwickelten sich dann natürlich allerlei urkomische Verwicklungen und Verwechslungen. Auf das zurückliegende Jahr blickte Daniel Leistner zufrieden zurück. So habe man im März das 40-jährige Bestehen der Werkbühne mit neun Aufführungen der Kult-Komödie "In der Hölle wird gescheuert" gebührend gefeiert. Einige Vereinsmitglieder hätten auch wieder Stücke anderer, teils befreundeter, Theatergruppen besucht - beispielsweise in Pegnitz, Ludwigsstadt oder Coburg. Besonders freute sich der Intendant, dass die langjährigen Werkbühnen-Spieler Rainer Gräbner und Julia Knauer die Theater-Gruppen am Kronacher Kaspar-Zeuß-Gymnasium leiteten und somit Nachwuchs-Förderung betrieben.

Beim Verein "Werkbühne e.V." standen im Rahmen der Hauptversammlung auch Neuwahlen an. Dabei wurde der komplette Vorstand einstimmig im Amt bestätigt.

Vorsitzender des Vereins bleibt somit Daniel Leistner, seine Stellvertreterin Julia Knauer. Kassier ist weiterhin Daniel Fiedler. Kassenprüferinnen bleiben Oda Gräbner und Veronika Zipfel. red

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