Weisendorf
Nominierung

Werbung für die Liste der UWG war nicht notwendig

Buch bei Weisendorf — Im Weisendorfer Ortsteil Buch nominierte die Unabhängige Wählergruppe Buch-Nankendorf (UWG) ihre Kandidaten. Sie ist nach der BWG (Bürgerliche Wählergemeinschaft) sowie der CSU d...
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Bürgermeister Heinrich Süß (rechts) mit den nominierten Kandidaten. Nicht auf dem Foto sind Anja Arnold und Michael Weiß.  Foto: Richard Sänger
Bürgermeister Heinrich Süß (rechts) mit den nominierten Kandidaten. Nicht auf dem Foto sind Anja Arnold und Michael Weiß. Foto: Richard Sänger

Buch bei Weisendorf — Im Weisendorfer Ortsteil Buch nominierte die Unabhängige Wählergruppe Buch-Nankendorf (UWG) ihre Kandidaten. Sie ist nach der BWG (Bürgerliche Wählergemeinschaft) sowie der CSU die dritte Liste für den Marktgemeinderat Weisendorf zur Kommunalwahl am 15. März des kommenden Jahres. Die UWG verfügt im Marktgemeinderat Weisendorf mit dem Bürgermeister Heinrich Süß, der bereits nominiert wurde und die Liste anführt, über vier Sitze. Der Einladung zur Nominierungsversammlung im Landgasthof Süß waren 30 wahlberechtigte Mitglieder der UWG und einige Gäste gefolgt.

Unter der routinierten Wahlleitung von Werner Starke entschieden sich die Mitglieder für eine Blockwahl und die Kandidatenliste wurde einstimmig angenommen.

"Von Politikverdrossenheit ist bei uns in Weisendorf nichts zu spüren", erklärte der Bürgermeister, so musste für eine Kandidatur nicht groß geworben werden. "Ich wurde von einer Reihe von jüngeren Kandidaten angesprochen, die für Weisendorf etwas bewegen wollen", freute er sich.

Es gibt viel zu tun

In seinem Rückblick erinnerte Süß daran, dass in den zurückliegenden nahezu sechs Jahren für Weisendorf einiges erreicht wurde, was aber nicht zum Ausruhen einlade. Denn Weisendorf stehe vor weiteren großen Herausforderungen und die derzeit laufenden Projekte sollen schnellstmöglich beendet werden. Durch die neuen Baugebiete und der damit wachsenden Bevölkerung wird der nächste Marktgemeinderat sich mit der Kinderbetreuung und dem Neubau von Kita und Krippe beschäftigen müssen. Hort und Mittagsbetreuung müssten weiter ausgebaut werden.

Zum Thema Umwelt und Natur verwies der Bürgermeister auf das Öko-Konto, das Weisendorf selbst angelegt habe. Zufrieden zeigte er sich mit der Zusammenarbeit im Marktgemeinderat.

So gebe es zwar auch mal Kontroversen, die aber immer ausgeräumt würden - schließlich müsse man danach wieder miteinander reden und den Streit nicht in die nächste Generation tragen, wie es früher immer wieder vorgekommen sei.

Vorfreude auf den Wahlkampf

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die UWG nicht nur für Buch und Nankendorf da sei, sondern für die Gesamtgemeinde. "Für die Gemeinde zu dienen ist eine schöne Aufgabe und ich freue mich mit dem Team auf den Wahlkampf", schloss Heinrich Süß die Versammlung.

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