Reundorf

Wenn Rothelme Feuerholz sägen

Die Reundorfer Jugendfeuerwehr hatte sich einen Parcours mit kuriosen Aufgaben einfallen lassen.
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Die Redwitzer Mannschaft hatte sich beim Absägen ihrer Holzscheibe verschätzt, sie war wesentlich schwerer als die geforderten 500 Gramm.
Die Redwitzer Mannschaft hatte sich beim Absägen ihrer Holzscheibe verschätzt, sie war wesentlich schwerer als die geforderten 500 Gramm.
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Beim Sommerfest der freiwilligen Feuerwehr veranstaltete die Reundorfer Jugendfeuerwehr aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens unter der Leitung von Tobias Habermann einen Gaudileistungsmarsch.

Sieben Feuerwehrjugendgruppen zu jeweils vier Personen aus Buch am Forst, Michelau, Redwitz, Schwürbitz, Uetzing und Reundorf (zwei Teams) stellten sich der Herausforderung und absolvierten die sieben geforderten Stationen, die entlang eines 1,7 Kilometer langen Parcours aufgestellt waren.

Strohballen schleppen

Bei der ersten Station musste ein großer Strohballen von zwei Jugendlichen etwa 50 Meter weit gerollt werden, um dann von den beiden anderen Teammitgliedern möglichst schnell zum Start zurückgerollt zu werden. Kistenstapeln war bei der zweiten Station angesagt, allerdings nicht in die Höhe, sondern in der Waagrechten zwischen zwei Personen durch Druck gegeneinander. Beim Balkenwettlauf mussten die Vierer-Teams über zwei Balken laufen, wobei immer wieder der überwundene Balken in Richtung Ziellinie nachgeführt werden musste, ohne den Boden zu betreten. Interessant war die vierte Station, bei der drei Teammitglieder drei C-Schläuche zusammenflechten sollten, indem sie mit dem Schlauch in der Hand jeweils von außen nach innen wechselten. 30 Windungen waren gefordert.

Beim "Holzsägen" war Genauigkeit gefragt. Zwei Zweierteams einer Mannschaft mussten jeweils eine Holzscheibe von einem Holzstamm absägen. In einem Fall sollte das Holzstück ziemlich genau fünf Zentimeter breit sein, im anderen Fall 500 Gramm wiegen. Beim Zielspritzen mit der Kübelspritze war ein "brennendes Holzhaus" zu löschen. Die siebte Herausforderung nannte sich Knobelaufgabe. Hier sollte man die günstigste Möglichkeit finden, ein in einem Schlauchkreis befindliches Ei herauszuholen, ohne dabei den Boden der Innenfläche zu berühren.

Als erfolgreichstes Jugendfeuerwehrteam erwies sich das Quartett aus Buch am Forst.

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