Ludwigschorgast

Wenn der Weihnachtsmann zerstreut ist ...

Sie war diesmal etwas anders, die Programmgestaltung bei der Adventsfeier der Grundschule Untersteinach-Ludwigschorgast. Die Kinder aus der ersten bis vierten Jahrgangsstufe spielten gemeinsam in der ...
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Es dauerte lange, bis der umherirrende Weihnachtsmann endlich in der Ludwigschorgaster Kirche ankam.  Foto: Tobias Braunersreuther
Es dauerte lange, bis der umherirrende Weihnachtsmann endlich in der Ludwigschorgaster Kirche ankam. Foto: Tobias Braunersreuther

Sie war diesmal etwas anders, die Programmgestaltung bei der Adventsfeier der Grundschule Untersteinach-Ludwigschorgast.

Die Kinder aus der ersten bis vierten Jahrgangsstufe spielten gemeinsam in der bestens gefüllten Ludwigschorgaster Pfarrkirche das Musical "Der zerstreute Weihnachtsmann". Das Stück wurde von den Akteuren so lebendig dargestellt, dass man sich selbst mittendrin statt nur dabei fühlte.

Und das ist der Inhalt: Sehnsüchtig warten die Weihnachtswichtel auf ihren Chef, den Weihnachtsmann, ohne den sie die Feier nicht beginnen wollen. Aber er kommt und kommt nicht. Unterstützt von Mond und Stern suchten die Wichtel im Weltall und auf der Erde den Weihnachtsmann. Der sei in diesem Jahr nicht ganz bei der Sache und würde sich mit seinem Rentierschlitten ständig verfliegen, erklärten die Wichtel.

Mal landet er in Mexiko, dann in Amerika, Australien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. Dort begrüßt er die Kinder mit landestypischen Liedern oder Musikstücken wie etwa "We wish you a merry Christmas", "I hear them" oder "Jingle bells", die die Lehrer der einzelnen Klassen mit ihren Schülern eingeübt haben.

Schließlich lässt sich der bärtige Mann aber doch durch wiederholtes Singen von Weihnachtsliedern nach Ludwigschorgast locken, wo er hundemüde in der Kirche ankommt.

Mit Leuchtsternen und Schwarzlicht nahmen die Viertklässler die Zuhörer effektvoll mit in die Welt des Rap. Darüber hatte sich auch der Weihnachtsmann gefreut, weil er sonst immer dieselben Lieder anhören muss. In bewährter Manier bestritten Heiner Beyer an der Orgel und der Schulchor unter der Leitung von Christiane Lotter den musikalischen Teil.

Ihre Kollegin Katharina Schmidt hatte mit viel Empathie das Theaterstück einstudiert. Nicht nur am Ende, sondern auch zwischendurch wurden die Leistungen vom begeisterten Publikum mit großem Beifall belohnt.

Rektorin Ursula Schröppel sprach von einer tollen Aufführung, für die wochenlang geprobt werden musste. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden. Im Anschluss lud der Elternbeirat zu einem geselligen Beisammensein mit Glühwein und Imbiss auf den Kirchenvorplatz ein. tb

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