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Kirchehrenbach
kirchehrenbach.inFranken.de  Die Brandbekämpfer bringen es auf 6239 Stunden für die Sicherheit der Bevölkerung.

Weniger Notfälle, aber viel Training

Auf insgesamt 6239 geleistete Stunden für die Sicherheit von Gemeinde und Bevölkerung im letzten Jahr blickten die Verantwortlichen der Feuerwehr bei der Dienstversammlung zurück, die von Bürgermeiste...
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Eingerahmt von Kommandant Sebastian Müller (links), Bürgermeisterin Anja Gebhardt (2.v.l.) und Adjutant Bernd Gebhard (rechts) sind geehrt oder beförder worden: Jonas Bächer, Timo Gebhardt, Michael Götz, Katja Galster, Moritz Kraus, Maria Brütting und Stefan Schmitt. Foto: privat
Eingerahmt von Kommandant Sebastian Müller (links), Bürgermeisterin Anja Gebhardt (2.v.l.) und Adjutant Bernd Gebhard (rechts) sind geehrt oder beförder worden: Jonas Bächer, Timo Gebhardt, Michael Götz, Katja Galster, Moritz Kraus, Maria Brütting und Stefan Schmitt. Foto: privat

Auf insgesamt 6239 geleistete Stunden für die Sicherheit von Gemeinde und Bevölkerung im letzten Jahr blickten die Verantwortlichen der Feuerwehr bei der Dienstversammlung zurück, die von Bürgermeisterin Anja Gebhardt eröffnet wurde. "Auch wenn es 2019 weniger Einsätze als 2018 gab, blieb das Niveau von Training und Ausbildung im gemeindlichen Sicherheitsunter-nehmen sehr hoch", sagte Kommandant Sebastian Müller.

Den 43 Brandbekämpfern - bis auf fünf die ganze Mannschaft - sagte die Gemeindechefin: "Wenn ich mir anschaue, was da alles so gelaufen ist, fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Unsere Feuerwehr funktioniert tadellos. Danke euch allen."

Die Zahl der ehrenamtlichen Einsatzkräfte ist durch Dienstbeendigungen bzw. das Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze gesunken. Nach einem Neueintritt besteht die kommunale Einrichtung aus derzeit 48 Frauen und Männern. Mit Jugend- und Kinderfeuerwehr beläuft sich die Zahl auf 67 Men-schen zwischen sechs und 61 Jahren.

In seinem Rückblick berichtete Kommandant Müller über viele große und kleine Höhepunkte. Ein herausragender war die Großübung auf dem Walberla im September, bei der fast 90 Haupt- und Ehrenamtliche aus verschiedenen Organisationen samt Polizeihubschrauber eingebunden waren.

Auch die Dreharbeiten für einen RTL-Beitrag, die abgelegte Leistungsprüfung, neue Ausbildungsformate (teilweise mit umliegenden Feuerwehren) sowie die begonnene Weiterbildung in Sachen Wald- und Flächenbrände zählte der Feuerwehrchef auf.

Mittlerweile zum Standard geworden sind die gemeinsamen Übungen und Ausbildungen mit dem Technischen Hilfswerk und dem Arbeiter-Samariter-Bund. Der Dienstplan umfasste 78 Termine, 1557 Stunden kamen dabei zusammen. Zählt man Einsatz-, überörtliche Lehrgangs-, Wartungs-/Instandhaltungsarbeiten, die Nachwuchs- und die Öffentlichkeitsarbeit, die Verwaltung, 53 Besprechungen, Veranstaltungen und offizielle Termine dazu, haben alle Feuerwehrdienstleistenden insgesamt 6239 Stunden für Kirchehrenbach geleistet.

"Alles ehrenamtlich, alles neben Job und Familie, alles mit Engagement und Enthusiasmus" war Kommandant Sebastian Müller stolz auf seine Mannschaft.

Einen "Rückwärts-Rekord" gab es in Sachen Einsätze: Nur 26 Mal mussten die Ehrenamtlichen ausrücken (2018: 45). Vier Mal erfolgte eine Alarmierung im Zug der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) im Landkreis.

Die Feuerwehr-Wichtel, die Gruppe der Sechs- bis Elfjährigen, ist letztes Jahr gewachsen. Derzeit gehören acht Kinder dazu. Insgesamt 20 Mal haben sich die Kinder getroffen. Wie Kinderfeuerwehr-Leiterin Maria Müller informierte, hat man neben den Treffen wieder ein Ferienprogramm bei der Feuerwehr veranstaltet und am Lebendigen Adventskalender teilgenommen.

Offiziell in den Feuerwehrdienst vereidigt wurden Katja Galster und Timo Gebhardt. Zu Oberfeuerwehrfrau bzw. -mann wurden Maria Brütting und Stefan Schmitt befördert.

Für die Vollendung von zehn Jahren Feuerwehrdienst für Kirchehrenbach erhielten Jonas Bächer, Michael Götz und Moritz Kraus das Dienstaltersabzeichen aus den Händen des Kommandanten, seines Stellvertreters Bernd Gebhard und der Bürgermeisterin. red

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