Röttenbach

Wenige wollen Öko-Strom

Der Strompreis bleibt gleich. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig nach der Vorlage der Jahresrechnung 2016. Die Preisgarantie gilt bis Ende 2018. Einge...
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Der Strompreis bleibt gleich. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig nach der Vorlage der Jahresrechnung 2016. Die Preisgarantie gilt bis Ende 2018.
Eingehend stellte Bürgermeister Ludwig Wahl (FW) die Entwicklung dar. Röttenbach bietet drei Tarif an: den Graustrom Röttenbach Spezial, Naturstrom Öko und Naturstrom Wasserkraft. Obwohl alle drei Kategorien für den Endverbraucher gleich teuer kommen, beziehen 98 Prozent der Kunden den Tarif Röttenbach Spezial; nur 25 Haushalte wählten bislang den Öko-Tarif und nur zehn den Strom aus Wasserkraft.
"Der Preis kann nicht das Argument sein", fasste Wahl zusammen. Er favorisiert die beiden Naturstrom-Varianten und hofft, dass sich weitere anschließen. Hans Götz (FW) fragte, ob die Kommune Atomstrom anbieten müsse? Was Wahl im Grundsatz verneinte. Seit drei Jahren habe sich die Kommune für den gleichen Verkaufspreis aller Tarife entschieden, gleichwohl gab es bislang wenig Wechsler, obwohl dies ohne Frist möglich ist. "Wir kaufen den Ökostrom teuerer ein, subventionieren also den Preis.
Der eigentliche Energiepreis liegt derzeit bei 3,85 Cent pro Kilowatt; 2009 lag der reine Energiepreis bei über neun Cent. Wahl lobte deshalb seine Mitarbeiter wegen des günstigen Einkaufs, denn über 16 Cent sind Nebenausgaben wie die Steuern. Trotzdem musste er feststellen: "In zehn Jahren hat sich der Verbraucherpreis verdoppelt." Da der Gewinn der kommunalen Stromversorgung 2015 bei über 186 000 Euro lag, senkte damals die Gemeinde den Preis um 0,02 Euro netto. Dadurch sollte der Gewinn sich um die 80 000 Euro im Jahr einpendeln. 2016 wurde dies Summe deutlich unterschritten; es waren nicht ganz 40 000 Euro. Lp
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