Hofheim i. UFr.

Weltgebetstag trägt heuer Appell

In Hofheim fand am Wochenende das ökumenische Vorbereitungstreffen für den Weltgebetstag der Frauen statt. Erstellt wurde die Gebetsordnung für diesen Tag heuer in Simbabwe. "Steh auf und geh!" lautet die Losung.
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Wieder einmal bewies die Frauengruppe aus Westheim, dass sie es bestens versteht, die Vorschläge zur Ausgestaltung der Gebetsordnung entsprechend umzusetzen. Fotos: Jens Fertinger
Wieder einmal bewies die Frauengruppe aus Westheim, dass sie es bestens versteht, die Vorschläge zur Ausgestaltung der Gebetsordnung entsprechend umzusetzen. Fotos: Jens Fertinger
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Am Samstag fand das ökumenische Vorbereitungstreffen von Frauen aus den Dekanaten Haßfurt, Ebern und Rügheim zum Weltgebetstag (WGT) statt. Das Treffen wurde dieses Jahr im katholischen Pfarrheim in Hofheim angeboten. Das Team um Elfriede Schneider, Charlotte Seitz, Doris Geuß, Adelheid Karg und Ina Deckert-Zentgraf stellte bei dem Treffen den Anwesenden das Land Simbabwe sowie die dort für den WGT erstellte Gottesdienstordnung vor.

Für die musikalische Unterstützung sorgte die selbsternannte "WGT-Band", die eigens für den Nachmittag ins Leben gerufen worden war.

Nach der Begrüßung übernahm Doris Geuß die Vorstellung jenes Landes, das in diesem Jahr die Weltgebetstagsordnung erstellt hat. Anhand einer informativen Bilderserie berichtete sie unter anderem von dessen Geschichte, Politik, Natur, Frauenrecht, Gesundheit, Kultur, Wirtschaft und Religion.

Im Anschluss daran referierte Charlotte Seitz zum Motto des Weltgebetstags "Steh auf und geh!", das die bekannte Heilungsgeschichte eines kranken Menschen zum Thema hat. Sie verstand es dabei, die biblische Erzählung facettenreich darzustellen.

Afrikanische Waren

Während der Kaffeepause hatten die Teilnehmerinnen reichlich Gelegenheit, die Produkte des Eltmanner "Weltladens" zu erkunden und dem Tisch mit afrikanischen Waren einen Besuch abzustatten, der von den Pfarreiengemeinschaften Sankt Kilian und Weggefährten (Pfarrweisach) und Sankt Christopherus (Baunach) vorbereitet worden war.

Im zweiten Teil des Nachmittags ging es im Wesentlichen um die Gebetstagsordnung, die man Stück für Stück durcharbeitete und auf unterschiedliche Weise - mit Texten, Anspielen und sonstigen Materialien - vorstellte.

Unter anderem setzte ein Frauenteam aus Westheim die Gestaltungseinheit "Briefe aus Simbabwe" anschaulich in Szene.

Spendenprojekt

Der weitere Verlauf folgte dann üblicherweise dem Geheft, und es wurden dabei traditionell jene Lieder gesungen, die im Rahmen des Gottesdienstes Verwendung finden. Die Weltgebetstagskollekte des Nachmittags kommt zum Teil dem Spendenprojekt Simbabwe "Bongai Shamwar" zugute. Zum Schluss fand die eindrucksvolle Mitte ihre endgültige Gestalt.

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