Uetzing

Welches Instrument passt zu mir?

Der Musikverein Uetzing-Serkendorf veranstaltete zum ersten Mal einen Instrumentenzirkel. Dabei hatten Kinder und Eltern die Möglichkeit, zahlreiche Musikinstrumente nach fachkundiger Einweisung selbst auszuprobieren.
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Astrid Krappmann gab Tipps zum Instrument: Die siebenjährige Lucy versuchte sich am Schlagzeug. Fotos: Monika Schütz
Astrid Krappmann gab Tipps zum Instrument: Die siebenjährige Lucy versuchte sich am Schlagzeug. Fotos: Monika Schütz
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Es war zum ersten Mal, dass "die Uetzinger" zum Instrumentenzirkel eingeladen hatten. Und es war eine gute Idee. An neun verschieden Stationen, verteilt im ganzen Schulhaus, konnten sich Kinder und Eltern über das Angebot des Musikvereins Uetzing-Serkendorf informieren - und  sie durften die verschiedenen Instrumente gleich an Ort und Stelle ausprobieren.

Ausgestattet  mit einem Zettel in der Hand verteilten sich am Samstagfrüh die interessierten Besucher auf drei Stockwerke: Im Kellergeschoss lud Astrid Krappmann zum Schlagzeugspielen ein. Sie ist Diplom-Musiklehrerin für Schlagwerk und elementare Musikpädagogik, "quasi musikalische Früherziehung", erklärte sie lachend. Und sie freute sich auf die erste Neugierige, die siebenjährige Lucy aus Lichtenfels. 

Kindgerecht wurden das Instrument und die wichtigsten Handgriffe erklärt, dann durfte die Grundschülerin selbst loslegen. Und zwar richtig laut - deswegen ist das Untergeschoss der geeignete Platz zum Üben.

Im Erdgeschoss, im Klassenzimmer der 3b, lagen Posaune und Tenorhorn bereit. Markus Krappmann zeigte hier gerne, wie's geht.

Nächste Station war die Aula und somit die Tuba: Lukas Winter erklärte den Besuchern, worauf sie achten müssen, wie man in die Tuba hineinbläst und vor allem, wie man das nicht gerade leichte Musikinstrument richtig hält.

Nach dem Kennenlernen der Tuba ging's zu Stefan Bauernschmitt. Der Trompeter stellte eine silberglänzende Jazz-Trompete und ein goldfarbenes Flügelhorn vor. Auch hier macht es die richtige Technik, damit aus den Instrumenten kein "Pfffff",  sondern ein richtiger Ton herauskommt.

Weiter ging es zu Daniela Reh. Sie stellte Klarinette und Saxophon vor, erklärte zuerst, was es mit dem Mundstück und den Blättchen auf sich hat und dass man zum Spielen den Kopf beziehungsweise das Kinn hoch und etwas nach vorne gestreckt halten soll.

Letzte Station war das Obergeschoss. Dort hatte Susi Schliefer ihr Reich an diesem Vormittag. Verschiedene Querflöten und mehrere Mundstücke lagen bereit. Kinder und Eltern durften munter ausprobieren, ob dieses Instrument etwas für sie wäre.

Ziel der Aktion war es, eine kompetente und behutsame Begleitung für Kinder anzubieten, die von der musikalischen Früherziehung über die Bläserklasse, das Schüler- und Jugendorchester bis hin zur Integration in die Blaskapelle reicht. "Musizieren in der Gemeinschaft macht Spaß", sagte Ausbildungsleiter Marcus Ultsch, "hier geht's um die Findung." In den nächsten Tagen sollen die Fragebögen der Teilnehmer ausgewertet werden. Danach kann - für das neue Schuljahr - eine Einteilung in die verschiedenen Gruppen vorgenommen werden.

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