Herzogenaurach
Betreuung

Weitere neue Kindergärten

bernhard Panzer Bei den Betreuungsplätzen für die Kinder ist die Stadt noch nicht am Ziel. In der Sitzung des Kulturausschusses am Donnerstagabend ging es um die Grundsatzentscheidung für den Bau eine...
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bernhard Panzer Bei den Betreuungsplätzen für die Kinder ist die Stadt noch nicht am Ziel. In der Sitzung des Kulturausschusses am Donnerstagabend ging es um die Grundsatzentscheidung für den Bau einer weiteren Kindertagesstätte. Außerdem wurde der Bedarf für eine solche Einrichtung auf dem Niederndorfer Josefsplatz anerkannt.

Bürgermeister German Hacker (SPD) erläuterte, dass besonders bei den Ein- bis Zweijährigen die Zahl stark ansteige. Auch in der neuen Adidas-Kita seien schon Kinder aus Herzogenaurach untergebracht. Die Firma übernehme da gewissermaßen eine Pflichtaufgabe der Stadt, sagte Hacker.

Aktuell sei eine Kita auf der Herzo Base im Bau, die Anfang des kommenden Jahres fertig werde. Diese Einrichtung ist aber schon belegt, da die Kinder aus einem Provisorium in der Beethovenstraße dahin umziehen. Dann geht die Suche aber weiter. Als Standort für eine weitere Stätte habe man nun das Entwicklungsgebiet Reihenzach vorgemerkt. Da hatte man ursprünglich an die Möglichkeit gedacht, dass die benachbarte Montessori-Kinder dorthin umziehen könnten. Das sei so nicht mehr möglich, denn man brauche die neue Stätte zusätzlich.

"Wir haben Druck im Kessel", sagte Hacker. Als Puffer stünde zwar der Standort Haundorf mit drei möglichen Gruppen zur Verfügung, aber man brauche dennnoch neue. Reihenzach. Beethovenstraße (Lebenshilfe) und Niederndorf sind die Objekte, die zeitlich als nächstes möglich sein sollten.

Verwaltungsleiter Gerhard Höfler nennt die aktuellen Zahlen. Man habe zurzeit rund 850 Kindergarten- und 350 Krippenplätze sowie etwa 400 im Hort. Der Bedarf für die nächsten Jahre sieht zusätzlich 175 Plätze im Kindergarten und 120 in der Krippe vor.

Für Niederndorf wurde in der Sitzung der Bedarf für eine siebengruppige Einrichtung anerkannt. Das sind vier Krippengruppen mit jeweils 13 Plätzen sowie drei Gruppen für die Älteren mit jeweils 25 Kindern.

Manfred Welker (FW) stimmte dagegen. Er ist gegen den Abriss des Pfarrzentrums.



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