Burkardroth

Weitere Jugendtreffs geplant

Die vorhandenen Jugendgruppen in der Marktgemeinde werden gut angenommen, berichtete die beiden Jugendpflegerinnen Angelika Martin und Ina Hiller vom Team des Vereins "Pro Jugend im Landkreis Bad Kissingen".
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Noch muss sich die Oehrberger Jugend mit dem Bauwagen begnügen. Vielleicht finden die Jugendpflegerinnen auch im Ort einen Raum zum Treffen.  Foto: Gabriele Sell
Noch muss sich die Oehrberger Jugend mit dem Bauwagen begnügen. Vielleicht finden die Jugendpflegerinnen auch im Ort einen Raum zum Treffen. Foto: Gabriele Sell

Die beiden Jugendpflegerinnen Angelika Martin und Ina Hiller vom Team des Vereins "Pro Jugend im Landkreis Bad Kissingen" gaben in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates einen Rück- und Ausblick über ihre Arbeit in der Gemeinde. Demnach werden die vorhandenen Jugendgruppen gut angenommen. Ziel ist, dies noch "bekannter" zu machen, um mehr junge Menschen zu erreichen. Derzeit sei man auf der Suche nach Möglichkeiten, einen Jugendtreff in Waldfenster und Oehrberg zu schaffen. Geschäftsführender Beamter Gerhard Zeller schlug vor, einen Bericht in der Ortsschelle zu veröffentlichen. Vielleicht finde sich daraufhin jemand, der Räumlichkeiten vermietet. Als übergeordnetes Ziel ihrer Arbeit gaben die Jugendpflegerinnen die gemeindeübergreifende Vernetzung der Jugendlichen an. Unterstützt werden soll auch das ehrenamtliche Engagement der jungen Leute.

Geplant sind zudem ein Fotoprojekt mit dem Thema Beziehung, eine Jugendbürgerversammlung sowie Angebote im Rahmen des Ferienprogramms.

Welche Heizung für das Haus?

Wegbereiter für die Schaffung einer Möglichkeit zur Wärme- und Stromgewinnung, die das Klima nicht schädigen, wird die Marktgemeinde Burkardroth nicht sein. Mit 13:4 Stimmen entsprach das Gremium in der Sitzung am Dienstag dem Wunsch der Gemeinderätin Sylvia Metz. Sie hatte beantragt, dass am Abend für das neue Baugebiet Brennofen in Wollbach eine Entscheidung getroffen werden soll. Nämlich ob das Baugebiet mit einem "Kalten Nahwärmenetz", das Tobias Huter von der Firma Naturstrom am Abend eingehend vorstellte, oder wie bereits berichtet, mit einer "Kaltwärme-Versorgung" ausgestattet werden soll. Beide Systeme nutzen Geothermie mittels Erdwärmesonden. Potenzielle Bauwerber, die befragt wurden, ziehen vor, selbst zu entscheiden, welches Heizsystem sie installieren wollen.

"Warum machen wir weiter, wenn 90 Prozent der Bauwerber gegen diese Netze sind?", sagte Zweiter Bürgermeister Daniel Wehner. Der Bürger könne selbst entscheiden, welche Heizung er einbaue. Man wohne auf dem Land und sei froh, wenn junge Leute hierblieben. Wenn der Anschluss an die vorgestellten Netze nicht günstiger ist, welchen Vorteil habe der Bürger. Frank Voll (Premich) schloss sich der Meinung Wehners voll an. Er sei sicher, dass sich in Wollbach keine fünf Leute anschließen würden. "Abhaken", sagte er, "es ist unwirtschaftlich, auch wenn es eine gute Sache ist".

Beratung über Nahverkehr

Schon mehrmals in der Vergangenheit hatte die Gemeinde beim Landratsamt um eine Verbesserung des Personennahverkehrs gebeten, insbesondere hinsichtlich des Freizeitbusverkehrs. Werktags können in der Marktgemeinde die Schulbuslinien genutzt werden. An Wochenenden und Feiertagen besteht derzeit allerdings kein Angebot. Jetzt wird vom Landkreis der neue Nahverkehrsplan erstellt. Die Gemeinden haben nun die Möglichkeit, ihre Wünsche anzubringen. Neben Burkardroth bekunden auch die Gemeinden Oberthulba und Wartmannsroth Interesse an einer Verbesserung, sagte Bürgermeister Waldemar Bug.

Die Marktgemeinde wird die Anbindung an die Linie Bad Kissingen - Langenleiten beantragen, war sich das Gremium einig. Fahrtechnisch könnte Burkardroth eingebunden, die Meeting-Zeiten der Busse bei den anderen Stationen eingehalten werden, hieß es. Die Linien werden an den entsprechenden Tagen zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober viermal befahren. Die Kosten betragen etwa 30 000 Euro. Eine Kostendeckung werde in der Regel nicht erreicht, sagte Bug. Ob für die Anbindung Kosten auf die Gemeinde zukommen, sei noch offen, hieß es.

Eine unbeleuchtete Werbetafel mit einer Größe von knapp vier mal vier Metern darf der Antragsteller auf einem Grundstück an der Frankenstraße in Waldfenster nicht aufstellen. Der Standort befindet sich an einem unübersichtlichen Straßenverlauf der stark frequentierten Bundesstraße. Die Verkehrsteilnehmer könnten durch die Tafel optisch von den Gefahrenzeichen (Achtung Kinder, Verkehrshelfer-Schilder für die Querungshilfe) dahinter abgelenkt werden, hieß es in der Begründung. Neben den Gefahren werde auch das Ortsbild verschlechtert, merkten Frank Gößwein (Waldfenster) und Bernd Müller (Stralsbach) an.



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