Weismain
Präsentation

Weismainer Blaskapelle wirbt um neue Musiker

Wenn man etwas neu startet, ist man oft skeptisch, ob dies erfolgreich sein wird. So war es auch bei der Weismainer Blasmusik. Diese hatte eingeladen, um eine Erwachsenenbläserklasse ins Leben zu rufe...
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Bisher haben sie sich der Feuerwehr und dem Stadtrat verschrieben, nun versuchten es Roland Säum (Zweiter von links) mit der Posaune und Matthias Müller (rechts) mit dem Tenorhorn. Links Vorsitzender Jörg Daschner, Dritter von links Gerhard Mager  Foto: Roland Dietz
Bisher haben sie sich der Feuerwehr und dem Stadtrat verschrieben, nun versuchten es Roland Säum (Zweiter von links) mit der Posaune und Matthias Müller (rechts) mit dem Tenorhorn. Links Vorsitzender Jörg Daschner, Dritter von links Gerhard Mager Foto: Roland Dietz

Wenn man etwas neu startet, ist man oft skeptisch, ob dies erfolgreich sein wird. So war es auch bei der Weismainer Blasmusik. Diese hatte eingeladen, um eine Erwachsenenbläserklasse ins Leben zu rufen. Man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen, war die Feststellung, mit welcher die Offiziellen dazu eingeladen hatten. Und tatsächlich kamen einige Interessenten. Und es wurde fleißig versucht, unter der Anleitung profilierter Musiker den Instrumenten die ersten Töne zu entlocken - was auch schnell gelang.

Klaus Eitzenberger erklärte den Sinn und geplanten Ablauf für die Gründung einer Bläserklasse. Der Verein lebt von Aktiven und benötigt diese, um dauerhaft zu überleben. Wichtig sei, dass man Lust hat, es mal mit dem Musizieren zu versuchen. Für die Teilnehmer einer Bläserklasse werde nach den Sommerferien mit Einzel- und Gruppenunterricht begonnen.

Freie Wahl des Instruments

Welches Instrument der Einzelne lernen möchte, sei seine eigene Entscheidung. Allerdings wäre es schön, so Eitzenberger, wenn Instrumente, die in der Kapelle im Moment nicht so stark vertreten sind, ausgesucht werden. Nach wöchentlichem Unterricht sollen bis zum Jahresende alle zu einer Bläserklasse zusammengeführt werden. Wenn nach dem Start dann möglichst früh gemeinsam musiziert werde, bringe dies zusätzliche Motivation. Nach einem Jahr etwa seien dann die ersten Auftritte möglich, erklärte Eitzenberger. Nach zwei Jahren sollten die ersten Auftritte in der Kapelle möglich sein. Dabei gebe es keine Altersgrenze, auch über 70-Jährige hätten schon erfolgreich an Bläserklassen teilgenommen.

Nach dem Probieren von Querflöte, Klarinette, Horn, Trompete oder Posaune waren einige Probemusiker nicht nur neugierig geworden, sondern sagten zu, mitmachen zu wollen. Und wer nicht an dieser Präsentation teilnehmen konnte, sollte sich bei Elke Bähr (Telefon 09575/1515), bei Bianka Bähr (Telefon 0170/5968443) oder Jörg Daschner (Telefon 0172/2555761) melden, um beim Beginn nach der Sommerpause dabei zu sein. rdi

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