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Weismain
Wahlen 2

Weismain: Udo Dauer muss in die Stichwahl gehen

Weismain — Spannender hätte der Wahlabend für die zahlreichen Besucher im Weismainer Rathauszimmer nicht sein können. Von Beginn an gab zur Bürgermeisterwahl von den Stimmen her ein Kopf an Kopfrennen...
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Amtsinhaber Udo Dauer muss in die Stichwahl. Foto: Roland Dietz
Amtsinhaber Udo Dauer muss in die Stichwahl. Foto: Roland Dietz
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Weismain — Spannender hätte der Wahlabend für die zahlreichen Besucher im Weismainer Rathauszimmer nicht sein können. Von Beginn an gab zur Bürgermeisterwahl von den Stimmen her ein Kopf an Kopfrennen mit dem amtierenden Bürgermeister Udo Dauer (CSU) und von Michael Zapf von den Freien Wählern.

Bürgerblockkandidat Uwe Dück hatte hier überhaupt nicht eingreifen können und die elf Prozent, die er am Ende für sich verbuchen konnte, nahm er doch sehr verärgert zur Kenntnis. Er werde in den nächsten Tagen in sich gehen und seine Weiterführung von Ehrenämtern überdenken. Mit einen Lächeln auf den Lippen verfolgte der zweite Gegenkandidat des Bürgermeisters, Michael Zapf, das Wahlergebnis, das sich von Anfang an bei den Einblendungen der einzelnen Wahlbezirke abgezeichnet hatte. Er bezeichnete es als guten Erfolg, ein positiver Wahlkampf habe sich ausgezahlt und sei ist gelungen, die Bürger mit Worten zu überzeugen. Er gab der Hoffnung der Hoffnung Ausdruck, dass er die Wähler des Bürgerblocks in den nächsten beiden Wochen mit ins Boot nehmen kann. Amtsinhaber Udo Dauer erklärte zum Wahlausgang, dass es weitergehe und alles in den nächsten Wochen bei der kommenden Stichwahl mobilisiert werden müsse.

2008 hatten die Weismainer den damaligen Zweiten Bürgermeister Udo Dauer mit fast 58 Prozent zum Nachfolger von Peter Riedel (CSU) gewählt. Auch 2014 holte Dauer im ersten Wahldurchgang mit 55 Prozent die absolute Mehrheit - nun gegen Michael Dreiseitel (SPD), Alexander Herold (Bürgerblock - BB) und Gabriele Huber (GUB).