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Waischenfeld

Weihnachtskonzert mit Tradition

Das Konzert des Gesangsvereins Waischenfeld in der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer war voll besetzt.
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Der große Gemeinschaftschor Waischenfeld-Oberailsfeld veranstaltet inzwischen das jährliche Konzert.  Foto: Thomas Weichert
Der große Gemeinschaftschor Waischenfeld-Oberailsfeld veranstaltet inzwischen das jährliche Konzert. Foto: Thomas Weichert

Wieder einmal gerecht wurde der Ruf des Wiesentstädtchens Waischenfeld, die musikalische Hochburg der Fränkischen Schweiz zu sein. Zum traditionellen Weihnachtskonzert in der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags konnte Gesangvereinsleiter Adolf Hofmann so viele Zuhörer wie kaum zuvor begrüßen. Das Kirchenschiff war bis auf den letzten Platz besetzt.

Das Weihnachtskonzert des Gesangvereins Waischenfeld, inzwischen veranstaltet von der großen Chorgemeinschaft Waischenfeld-Oberailsfeld unter der Leitung von Lukas Schrüfer, hat lange Tradition. Für hochkarätigen Musikgenuss sorgten auch die beiden Kulturpreisträger des Landkreises Bayreuth, die A-Capella Gesangsgruppe Belcanto Vocale und die Waischenfelder Burgmadla.

Mit den Liedern "Mitten in der kalten Nacht", "Kind in der Krippe" und "Puer nobis nascitur" eröffnete die Chorgemeinschaft das diesjährige Waischenfelder Weihnachtskonzert. Danach wurde es mit dem "Conzertino in B-Dur" des italienischen Komponisten Gaetano Donizetti instrumental-klassisch - mit Musikprofessor Michael Forster an der Orgel und Lukas Schrüfer mit der Klarinette. Ebenfalls mit der Klarinette glänzte Pauline Haas als Solistin.

Schwungvoll waren die Musikstücke des großen Musikvereins Waischenfeld, der auf der Empore Platz genommen hatte. Musiker im Alter zwischen zehn und 80 Jahren spielen beim Musikverein Waischenfeld inzwischen auf hohem Niveau mit. Die Waischenfelder Burgmadla erfreuten die Konzertbesucher mit zahlreichen Liedern wie dem englischen Gruß aus Franken oder der alten Volksweise "Santa Lucia" und erhielten wie alle anderen Mitwirkenden immer wieder tosenden Applaus. So auch die vier Waischenfelder Turmbläser, die seit Jahren zum festen Bestandteil des Weihnachtskonzerts gehören.

Gedichte sorgen für Lacher

Ein Ohrenschmaus sind nach wie vor die klaren Stimmen der Sänger von Belcanto Vocale. Sie erfreuten mit Liedern wie "Immer wenn es Weihnacht wird" oder "Heil`ge Nacht auf leisen Schwingen". Monika Reinwand brachte die Besucher zum Schmunzeln, nachdem sie die Gedichtla "Weihnachtsschnabbs" und Weihnachtsmuggn" des Forchheimer Mundartdichters Reinhold Schmitt vorgetragen hatte. Mit dem gemeinsam gesungenen Schlusslied "Jauchzet ihr Himmel" endete nach etwa eineinhalb Stunden ein einmaliges Weihnachtskonzert.

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