Vierzehnheiligen

Weihnachten ist nicht vorbei

In Vierzehnheiligen erinnerte Pater Stanislaus Wentowski an den eigentlichen Sinn des Festes, das in der Kirche bis Lichtmess gefeiert werde. Die Besucher der Basilika ließen die besondere Stimmung auf sich wirken.
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Das Christuskind am Gnadenaltar erstrahlte während der Christmette in einem besonderen Licht.
Das Christuskind am Gnadenaltar erstrahlte während der Christmette in einem besonderen Licht.
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In einer festlichen Christmette feierte Pater Stanislaus Wentowski zusammen mit unzähligen Gläubigen am Heiligabend in der Basilika die Geburt Jesu Christi. Vor und während des Gottesdienstes erklangen Posaunen- und Orgelklänge von der Empore und sorgten für weihnachtliche Stimmung unter den Besuchern.

Mit Kirchenschweizer Daniel Reitz und umrahmt von 16 Ministranten - mit Weihrauch, Leuchtern und Fahnen ausgestattet - schritt Pater Stanislaus zu Beginn Stationen wie die Weihnachtskrippe oder die Erscheinung des Jesuskindes am Gnadenaltar ab, um dort zu beten. Anfangs nur wenig beleuchtet, erstrahlte die Basilika nach und nach im vollen Lichterglanz.

"Es ist eine Freude, dass Sie alle hier sind", begrüßte der Pater die vielen Gottesdienstbesucher. In seiner Predigt ging Stanislaus auf den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes, die Geburt Jesu Christi, ein. Oft rücke dieser Sinn in den Hintergrund, und Kommerz und Hektik bestimmten die Adventszeit. In vielen Großstädten sei bereits am zweiten Feiertag das Weihnachtsfest vorbei, manche Menschen entledigten sich bereits ihrer Weihnachtsbäume, sagte der Franziskuspater. Doch in der katholischen Kirche werde Weihnachten bis Maria Lichtmess (Sonntag, 2. Februar) gefeiert.

Helfer im Einsatz

Basilika-Organist Georg Hagel zog wieder einmal alle Register seines Könnens. Beim Abschlusslied "Stille Nacht" erklangen die Orgelglocken, die sonst im Jahreslauf nicht so oft zum Einsatz kommen.

Vor und nach dem Gottesdienst hatten die Mannen der Grundfelder Feuerwehr die "Blechlawine" im Griff und sorgten dafür, dass der Verkehr auf der Zufahrt in geregelten Bahnen ablief.

Viele Gläubige verließen - trotz vorgerückter Stunde - nicht gleich nach der Christmette das Gotteshaus, sondern lauschten den Orgelklängen und ließen die besondere weihnachtliche Stimmung noch einige Zeit auf sich wirken.

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