Falkendorf

Weihnacht am Altar aus Stroh

Dem Stall von Bethlehem nachempfunden war das Ambiente im Hof der Familie Jordan in Falkendorf am zweiten Weihnachtsfeiertag. Dort wurde ein besonderer Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert.
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Oliver Schürrle (l.) und Peter Söder zelebrierten den Gottesdienst, eingerahmt von zwei Kälbchen. Foto: Richard Sänger
Oliver Schürrle (l.) und Peter Söder zelebrierten den Gottesdienst, eingerahmt von zwei Kälbchen. Foto: Richard Sänger

Die evangelischen Kirchengemeinden Münchaurach und Oberreichenbach sowie Herzogenaurach feierten erstmals gemeinsam am zweiten Weihnachtsfeiertag eine Stallweihnacht. Große Strohballen und zwei Kälbchen, die das Geschehen neugierig verfolgten, sowie ein Altar aus Stroh sollten auf den Stall von Bethlehem hinweisen.

Dazu hatten sich im Hof der Familie Jordan in Falkendorf zahlreiche Gläubige aus den drei Gemeinden eingefunden, gestaltet wurde die Stallweihnacht von den Pfarrern Peter Söder und Oliver Schürrle sowie mit einer Lesung von Therese Oehl. Dabei ging es um die Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäusevangelium und um Christi Geburt.

So heißt es im Evangelium nach Matthäus: "Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. Als er noch so dachte, da erschien ihm im Traum ein Engel des Herrn und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: ,Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben‘, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus."

Musikalisch begleitet wurden die Besucher bei "Vom Himmel hoch" und "Kommet ihr Hirten" von Bläsern des evangelischen Posaunenchores Herzogenaurach und von "Querblechein" unter der Leitung von Wilfried Schneider.

Gemeinsam wurden noch die Lieder: "O du fröhliche" und "Ihr Kinderlein kommet" gesungen, bevor der Nachmittag mit dem "Andachtsjodler" ausklang.

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