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Weihbischof Gössl betet an der neuen Lourdesgrotte

Einen Pastoralbesuch stattete der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl der Höchstadter St.-Georgs-Pfarrei ab. Gössl nahm an der Veranstaltungsreihe zur Einweihung der Lourdesgrotte teil und sprach in de...
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Herwig Gössl (2. v. r.) zog mit den Gläubigen von der Stadtpfarrkirche zur Lourdesgrotte, um zu beten. Foto: Gerhard Wirkner
Herwig Gössl (2. v. r.) zog mit den Gläubigen von der Stadtpfarrkirche zur Lourdesgrotte, um zu beten. Foto: Gerhard Wirkner

Einen Pastoralbesuch stattete der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl der Höchstadter St.-Georgs-Pfarrei ab. Gössl nahm an der Veranstaltungsreihe zur Einweihung der Lourdesgrotte teil und sprach in der Stadtpfarrkirche über die Botschaft von Lourdes für heute. Dabei nannte der Weihbischof gegen die Wortlastigkeit des Redens, Schreibens und Postens das bewusste Schweigen. In Lourdes haben die Kranken nach wie vor Vorfahrt und Weihnachten im Stall von Bethlehem ist der Inbegriff der Begegnung zwischen Gott und Mensch auf dem Weg der Armut, so der Weihbischof.

Als die notwendige Erneuerung der Kirche bezeichnete Gössl die Umkehr von persönlicher Schuld und Sünde. Schließlich müsse es im Dialog innerhalb der Kirche nicht um ein Beschimpfen "derer da oben" gehen, sondern um ein echtes Ringen, welcher Weg der richtige ist auf der Basis der Glaubenswahrheit. Dabei machte Gössl deutlich, dass die Kirche nicht nur "ein Haus voll Glorie" sei, sondern "leider auch eine Schmutzhöhle, wenn sich schwere Schuld in ihr ereignet". Trotz des Nebels und Nieselregens zogen noch knapp hundert Menschen mit Gössl zur Lourdesgrotte, um mit ihm zu beten. red

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