Friesen
Versammlung

Wasserhärte wird halbiert und so die Umwelt entlastet

"Die unendliche Geschichte scheint sich jetzt dem Ende zuzuneigen", stellte Stadträtin Marina Schmitt zufrieden bei einer Sitzung des SPD-Ortsvereins Friesen fest, als sie über die Entwicklung bei der...
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Zur Zeit laufen die Bauarbeiten, hier in der Nähe des Kreisels, damit Friesen bald mit weicherem Wasser versorgt werden kann.  Foto: Klaus Stengl
Zur Zeit laufen die Bauarbeiten, hier in der Nähe des Kreisels, damit Friesen bald mit weicherem Wasser versorgt werden kann. Foto: Klaus Stengl

"Die unendliche Geschichte scheint sich jetzt dem Ende zuzuneigen", stellte Stadträtin Marina Schmitt zufrieden bei einer Sitzung des SPD-Ortsvereins Friesen fest, als sie über die Entwicklung bei der Sanierung der Wasserleitung und über die Senkung der Wasserhärte durch die Mischung mit Kronacher Wasser noch in diesem Jahr berichtete. Demzufolge könne die Wasserhärte von 18 Grad dH (deutsche Härte) auf ca. 9 Grad dH halbiert werden.

Sie verdeutlichte, dass dann durch die Einsparung chemischer Mittel in den Haushalten, beispielsweise bei der Entkalkung von Wasch- oder Kaffeemaschinen, die Umwelt entlastet werde. Zudem werde der Geldbeutel auch durch eine längere Lebensdauer vieler Haushaltsgeräte geschont.

Vorsitzender Egon Becker erinnerte daran, dass einer seiner Vorgänger, nämlich Adolf Wicklein, bereits im Jahr 1987 mit einer Unterschriftenaktion, an der sich über 400 Friesener beteiligten, dieses Problem aufgegriffen hatte. Ein großer Dank galt Marina Schmitt, die seit 2002 im Stadtrat und in den entsprechenden Gremien immer wieder auf die Notwendigkeit der Wasserenthärtung hingewiesen und unermüdlich eine schnelle Lösung eingefordert hatte. Er freue sich, dass nun laut Pressemeldungen auch die örtliche CSU, von der in all den Jahren leider keine Unterstützung zu spüren war, diese Entwicklung begrüße.

Ein weiterer Erfolg für Friesen, so führte Marina Schmitt aus, sei der Beschluss des Stadtrats in seiner letzten Sitzung, dass die Parkplatzproblematik im oberen Dorf jetzt rasch gelöst werden wird. Mit großer Mehrheit habe man, wie in der Sitzung vorgesehen, beschlossen, sieben Parkplätze neu anzulegen. In den vergangenen Monaten sei nämlich die im Zuge der Dorferneuerung angelegte Grünfläche als ständige Parkfläche für Fahrzeuge genutzt und so in einen Acker verwandelt worden. Dieses Problem hatte Josef Geiger von der örtlichen Dorferneuerung bereits vor einem halben Jahr mit Vertretern der Stadt erörtert, so Schmitt. Als Stadträtin habe auch sie seitdem die Dringlichkeit einer Lösung gegenüber ihren Stadtratskollegen und der Verwaltung verdeutlicht. ks

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