Hausen

Wasser auf Wahlkampfmühle

Andreas Oswald Ein reines Wahlkampf-Thema sieht Heroldsbachs Bürgermeister Edgar Büttner (SPD) hinter dem Vorstoß von FW-Gemeinderat Peter Münch. "Das ist in gewisser Weise populistisch", bewertet Büt...
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Andreas Oswald Ein reines Wahlkampf-Thema sieht Heroldsbachs Bürgermeister Edgar Büttner (SPD) hinter dem Vorstoß von FW-Gemeinderat Peter Münch. "Das ist in gewisser Weise populistisch", bewertet Büttner den "Zehn-Punkte-Plan". Das meiste davon sei bereits getan. So sei die hydraulische Leistungsfähigkeit des Abwassernetzes überprüft. Er verweist darauf, dass sämtliche Klagen, die in der Folge des Hochwassers 2007 erhoben worden seien, richterlich abgeschmettert worden seien. Gutachter hätten festgestellt, dass solche Starkregenereignisse nicht hätten abgeleitet werden können. Büttner betont, dass der Abwasserzweckverband schon 90 Prozent der Regenrückhaltebecken vollendet habe. Für die übrigen drei Becken habe man vom Wasserwirtschaftsamt eine Fristverlängerung bis 2021 erhalten. Bei Poppendorf und Wimmelbach sei die Grundstücksfrage erledigt - in Oesdorf arbeite man noch an einer Lösung. Um beim integrierten Hochwasserschutzkonzept die Zuschussbedingungen zu erfüllen, die sich nach der Höhe des Gefährdungspotenzials richten, sei eine Kooperation mit dem hochgefährdeten Hausen vorgesehen. Die Ausarbeitung des Konzeptes werde im Lauf des Jahres erfolgen, bestätigt Hausens Bürgermeister Gerd Zimmer (SPD), der hinzufügt: "So schnell wie Peter Münch sich das vorstellt, geht's aber nicht."



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