Gößweinstein

Wasser als Lebensquelle

Eine geologische Führung findet am Samstag in Gößweinstein statt. Die Stempfermühlquelle könnte eine Großstadt wie Nürnberg problemlos mit Trinkwasser versorgen.
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Eine Sinterwand im Untergrund Foto: privat
Eine Sinterwand im Untergrund Foto: privat

Eine geologische Wanderung "Von der Fellner-Doline zur Stempfermühlquelle" findet am Samstag, 17. August, statt.

Bekanntlich ist Wasser das wichtigste Lebensmittel und ist durch nichts zu ersetzen. Es hat daher für das menschliche Leben eine elementare Bedeutung. Die Verteilung von Wasser in Deutschland kann nach Einschätzung von Experten erstmals seit Jahrzehnten zu einem relevanten Thema werden. Häufigere trockene Sommer bedeuten auch, dass sich mehr Nutzer um die Ressource Wasser streiten werden.

Für die Bewohner der Fränkischen Schweiz ist dies wegen der vielen Quellen noch kein Problem, kann sich aber sehr schnell ändern, da immer mehr Quellen versiegen. Anders in Gößweinstein: Mit der hohen Schüttungsmenge von fast 1000 Litern pro Sekunde der Stempfermühlquelle könnte eine Großstadt wie Nürnberg auch jetzt noch problemlos mit Trinkwasser versorgt werden. Denn das Einzugsgebiet der Quelle hat eine geschätzte Fläche von 70 Quadratkilometern und reicht weit bis in den Veldensteiner Forst.

Warum diese Quelle in Gößweinstein nicht genutzt wird und die Frage, in welchem Zusammenhang die Fellner-Dolinen-Höhle zur Stempfermühlquelle steht, wird anlässlich der Exkursion beantwortet und diskutiert. Veranstalter ist die Touristinfo Gößweinstein in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Stempfermühlquellsystem. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz am Friedhof bei der Infotafel. Die Teilnahme ist kostenlos. Dauer circa drei Stunden. red

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