Itzgrund
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Was sich in der Gemeindepolitik ändern müsste

Mehr Sachlichkeit, weniger persönliche Animositäten in der Gemeindepolitik forderte Bürgermeister Werner Thomas bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins...
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Der SPD-Ortsverein Itzgrund würdigte Mitglieder für 25-jährige Verbundenheit (von links): Landrat Michael Busch, Marion Alt, Anneliese Fertsch, SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jürgen Alt, Bürgermeister Werner Thomas und Hans-Ulrich Rödel, der die Urkunde für seine Frau Margit in Empfang nahm.  Foto: privat
Der SPD-Ortsverein Itzgrund würdigte Mitglieder für 25-jährige Verbundenheit (von links): Landrat Michael Busch, Marion Alt, Anneliese Fertsch, SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jürgen Alt, Bürgermeister Werner Thomas und Hans-Ulrich Rödel, der die Urkunde für seine Frau Margit in Empfang nahm. Foto: privat
Mehr Sachlichkeit, weniger persönliche Animositäten in der Gemeindepolitik forderte Bürgermeister Werner Thomas bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Itzgrund im Nebenraum des neuen Itzgrundmarktes. Als Beispiel nannte das Gemeindeoberhaupt die Projekte der Dorferneuerung, bei denen Gemeinderäte ihren Widerspruch nicht mit Argumenten unterlegt, sondern nur ihn als Bürgermeister hätten treffen wollen.
Im Rückblick ging Vorsitzender Jürgen Alt auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Landrat und SPD-Landtagskandidat Michael Busch gab als Ziel aus, den Stimmkreis Coburg bei der Landtagswahl direkt zu gewinnen. Bei den Themen Bildung und Digitales hinkten Deutschland und Bayern anderen Ländern hinterher. "Für diese Bereiche und andere möchte ich mich in München einsetzen", sagte Busch. "Wir müssen uns mit Fragen auseinandersetzen, die über den Koalitionsvertrag hinausgehen - wir müssen es wieder schaffen, dass die Menschen der SPD vertrauen", hob SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein hervor.
Vorsitzender Alt würdigte das Wirken von Charlotte Salzbrenner für die SPD und im Ortsverein Itzgrund. Sie war Anfang des Jahres 2018 verstorben. Charlotte Salzbrenner habe sich schon immer im sozialen Bereich engagiert und ihre Verbundenheit zur Kirche sei die treibende Kraft ihres Schaffens gewesen. 1985 trat sie schließlich mit 50 Jahren der SPD bei. Von 1990 bis 1996 leitete sie den Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen im Ortsverein. Mit der Gründung des Frauenstammtisches der SPD Itzgrund 1991 habe sie bereits damals einen erheblichen Beitrag für die Gleichberechtigung geleistet. Der SPD-Ortsverein Itzgrund ehrte treue Mitglieder. Für 25-jährige Treue wurden Jürgen Alt, Marion Alt, Anneliese Fertsch, Gabriele Kleist und Margit Rödel ausgezeichnet. Carsten Höllein
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