Bamberg

"Was mit Zukunft" ist das Motto

Beim Kulturfestival vom 23. bis 26. Mai bietet die sonst nicht zugängliche Lagarde-Kaserne den Besuchern Raum zum Feiern, Mitmachen und Kreativwerden. Spenden sorgen dafür, dass der Eintritt auch in diesem Jahr frei ist.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das diesjährige Programm des Kulturfestivals wird auch wieder eine Menge Live-Musik beinhalten. Fotos: Guido Apel
Das diesjährige Programm des Kulturfestivals wird auch wieder eine Menge Live-Musik beinhalten. Fotos: Guido Apel
+1 Bild

Zum 15. Mal findet vom morgigen Donnerstag bis zum Sonntag, 26. Mai, kontakt - Das Kulturfestival statt, dieses Jahr zum letzten Mal in der Lagarde-Kaserne. Dabei drehen sich das Programm und die Gedanken des Teams um "was mit Zukunft", da unter anderem die Frage nach der Weiterführung des Festivals selbst offenbleibt.

"Auch wenn wir dieses Gelände nun ein letztes Mal bespielen, bleiben wir optimistisch, da wir den Glauben an die Realisierbarkeit des guten Lebens beim Festival nicht verlieren", richtet Teammitglied Jonathan Siebert den Blick optimistisch nach vorn. Das Festival umfasst wieder viele kleine und große Programmpunkte zum Mitmachen und Anschauen. Es gibt eine Sammlung kurzer Theaterstücke zum diesjährigen Motto, einen Waschmittel-selbermachen-Workshop und ein bunt gestaltetes Familienprogramm. Höhepunkte aus den letzten Jahren wie die Rollschuhdisko, eine Kurzfilmrolle oder der Flohmarkt am Sonntag kehren zurück. Musikalisch bietet das "kontakt 2019" DJs und Bands aus allerhand Musikrichtungen.

"Das ehrenamtliche Team arbeitet das ganze Jahr, um den Bambergern ein wunderschönes alternatives Festival zu bieten", sagt Andi Klenk erfreut, "aber all die Arbeit macht auch einfach ganz viel Spaß!" Es fallen Aufgaben wie Organisation des Programms, Planen, Herrichten und Dekorieren des Geländes, Gespräche mit der Stadt und Feuerwehr, Öffentlichkeitsarbeit und die Suche nach Unterstützern an.

Große Herausforderungen

Das Gelände jedes Jahr für das Festival herzurichten, gehört zu einer der größten Aufgaben und Herausforderungen, der sich das Team stellen muss. "Die Infrastruktur ist alles andere als zukunftstauglich und die Kaserne eine riesige Baustelle", stellt Jakob Vetterling fest. Um zum letzten Mal das Optimum aus der leerstehenden Kaserne herauszuholen, wurde ein neuer Raum renoviert und gestaltet. "Der Neuraum freut sich goldglitzernd auf das Publikum", schwärmen Acy Slawik und Renate Schlipf. Auch der Eingang aufs Gelände ist neu und heuer in der Zollnerstraße (Gate 2). "Es ist auch so schön, dass wir dieses Jahr wieder viele neue Teammitglieder haben", frohlockt Helene Hohmann.

Kostenlos für alle

Möglich gemacht wird das Festival natürlich nicht nur vom Team, sondern auch durch die Spenden der Besucher und die vielen Helfer, die unter anderem Bar- und Ordnerschichten übernehmen. Wegen dieser Freiwilligen kann das "kontakt" kostenlos für alle bleiben. Auch während des Festivals kann man sich noch dafür melden. Da die Veranstaltungsräume von der Stadt an einen Wohnungsbau-Investor verkauft wurden, stellt sich die Frage, wo das "kontakt 2020" stattfinden kann, um weiterhin Bamberg ein wenig bunter und vielfältiger zu machen. "Aber jetzt feiern wir erstmal vier Tage ,was mit zukunft‘", freut sich Michi Schmitt.

Weitere Informationen und das Festivalprogramm gibt es im Internet unter www.kontakt-bamberg.de. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren