Bamberg

Was ist die Muna wert?

Stadt Bamberg und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) wollen gemeinsam den Preis für das Muna-Gelände ermitteln. Beim Kauf des Golfplatzes geht es nur noch um Details.
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Die Stadt Bamberg und die Bima einigten sich auf ein gemeinsames Wertermittlungsverfahren für das Gebiet der früheren Muna. Foto: Ronald Rinklef/Archiv
Die Stadt Bamberg und die Bima einigten sich auf ein gemeinsames Wertermittlungsverfahren für das Gebiet der früheren Muna. Foto: Ronald Rinklef/Archiv
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Wie die Stadt Bamberg mitteilt, traf sich der Arbeitskreis Militärkonversion des Bayerischen Städtetages in den Räumen der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Bamberg. Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) betonte in seiner Begrüßung das "große Entwicklungspotenzial, das in den Konversionsflächen liegt". In Bamberg sei man bisher gut vorangekommen und habe alle Ausgaben bislang ohne Kreditaufnahmen geschultert.

Vor den Vertretern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) bekräftigte er seine Forderung am Beispiel von Bamberg-Ost, "den Konversionskommunen alle Vergünstigungen einzuräumen, um bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können".

Die Vertreter der Stadt Bamberg und der Bima einigten sich bei dem Treffen auch auf ein gemeinsames Wertermittlungsverfahren für die Muna. Außerdem sei man beim Kaufvertrag für den Bamberger Golfplatz einen entscheidenden Schritt weitergekommen, so dass es jetzt nur noch um die Abstimmung von Details gehe.

Es war ein Treffen mit hochrangigen Vertretern: Bei der Sitzung des Arbeitskreises Militärkonversion waren auch Paul Johannes Fietz, Mitglied des Vorstands der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) sowie Jörg Musial, Spartenleiter Verkauf bei der Bima, vor Ort. Oberbürgermeister Starke nutzte die Gelegenheit, um sich mit dem Vorstandsmitglied der Bima über die weitere Vorgehensweise beim Ankauf von Flächen auf dem Konversionsgelände, die Schaffung von zusätzlichem, bezahlbarem Wohnraum und zu wichtigen Verfahrensfragen in Hinblick auf die Wertermittlung der Muna abzustimmen.

"Ohne die Unterstützung der Bima geht es nicht. Wir brauchen das direkte und persönliche Gespräch, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln", so Starke. "Wir verstehen uns als Partnerin der Kommunen. Die Bima handelt mit diesen in enger Abstimmung. Darauf legen wir großen Wert", erwiderte Fietz.

Der Arbeitskreis Militärkonversion beim Bayerischen Städtetag ist eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung bayerischer Konversionskommunen. An der Sitzung in Bamberg nahmen neben zahlreichen Kommunalpolitikern und Verwaltungsmitarbeitern auch der Geschäftsführer des bayerischen Städtetages, Bernd Buckenhofer, Maximilian Engelbrecht von der Bayerischen Staatskanzlei sowie Armin Keller vom bayerischen Bauministerium teil.

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