Bad Staffelstein
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Was es bedeutet, Christ zu sein

19 Mädchen und 22 Jungen aus den Pfarreien Bad Staffelstein, Uetzing und Frauendorf empfingen in der Pfarrkirche St. Kilian in Bad Staffelstein das Sakrament der Firmung. Weihbischof Herwig Gössl zele...
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Weihbischof Herwig Gössl spendete den Jugendlichen aus den Pfarreien Bad Staffelstein, Uetzing und Frauendorf das Sakrament der Firmung. Foto: Thomas Hümmer
Weihbischof Herwig Gössl spendete den Jugendlichen aus den Pfarreien Bad Staffelstein, Uetzing und Frauendorf das Sakrament der Firmung. Foto: Thomas Hümmer
19 Mädchen und 22 Jungen aus den Pfarreien Bad Staffelstein, Uetzing und Frauendorf empfingen in der Pfarrkirche St. Kilian in Bad Staffelstein das Sakrament der Firmung. Weihbischof Herwig Gössl zelebrierte dabei im Beisein von Pfarrer Georg Birkel, Pfarrer i. R. Gerhard Hellgeth und Pfarrer i. R. Hans Hübner den feierlichen Gottesdienst.


Unterstützung auf Glaubensweg

Pastoralreferentin Susanne Lindner hatte die Jugendlichen seit März auf dem Weg zur Firmung begleitet und sprach dabei von einer intensiven Vorbereitung. Weihbischof Herwig Gössl sagte, dass es wichtig ist, dass die Firmlinge innerlich ganz da sind, denn der Heilige Geist kommt heute zu ihnen. "Wir brauchen in unserem Leben Unterstützung. Diese Unterstützung auf unserem Glaubensweg gibt uns der Heilige Geist", sagte Gössl. "Jeder Mensch hat Ecken und Kanten, die von Gott gerundet werden", betonte der Geistliche.
Der Weihbischof stellte die Frage, was uns eigentlich zu Christen mache. Die Taufe mache uns zum Beispiel zu Christen. Und was heute passiert, hat etwas mit der Taufe zu tun. "Damals haben eure Eltern für euch entschieden. Heute ist der Tag, wo ihr selbst entscheidet", sagte Gössl.
Eine weitere Frage stellte der Geistliche in den Raum: "Wie verhält sich denn ein Christ?" Christsein bedeute zum Beispiel, Menschen zu helfen oder beizustehen, im Alter, bei materieller Not, Angst, Krankheit oder Ausgrenzung. "Wer ist eigentlich Jesus Christus", frage der Weihbischof als Nächstes. An dieser Frage komme man nicht vorbei. "Es ist der Auferstandene, der im Austausch mit mir steht. Man sollte ihn auf keinem Fall loslassen. Der Heilige Geist schafft die Verbindung zu Jesus und zu anderen Christen", betonte Gössl. Es brauche auch viel Kraft, Menschen wertzuschätzen. "Und diese Kraft gibt der Heilige Geist", sagte er.
Nach dem Glaubensbekenntnis und dem Lied "Fest soll mein Taufbund ewig stehen", empfingen die Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt durch Weihbischof Herwig Gössl den Heiligen Geist. Zwei Firmlinge bedankten sich stellvertretend bei Gössl mit einem Präsentkorb - gefüllt mit regionalen Produkten - für die Abhaltung der Firmung.
Susanne Lindner dankte allen, die vor oder hinter den Kulissen zur Gestaltung der Firmung beigetragen haben.
Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Barbara Vetter, gab den Firmlingen noch ein paar Tipps mit auf den Weg. Im Anschluss wurden alle Anwesenden zu einer Agape auf den Kirchplatz eingeladen. thü
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