Stadtsteinach

Warum der negative Touch?

Zum Artikel "Der Pfarrer geht - aber warum?" (BR vom 6. März) wird uns geschrieben: Der Autor stellt die Frage "aber warum?" Nach mehrmaliger Lektüre stelle...
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Zum Artikel "Der Pfarrer geht - aber warum?" (BR vom 6. März) wird uns geschrieben:

Der Autor stellt die Frage "aber warum?" Nach mehrmaliger Lektüre stellen sich auch mir einige Fragen:
1. Warum muss ein Bericht über einen an sich normalen Vorgang (jemand wechselt seine Stelle) einen solch negativen Touch enthalten ("... wurde enttäuscht" oder "... informierte er die Gläubigen nicht")?
2. Warum wird ein Arbeitnehmer zu den Beweggründen seines Vorgesetzten befragt und zitiert? Wurden auch andere Mitarbeiter befragt, in der Pfarrei St. Michael gibt es eine Vielzahl von haupt- und vor allem ehrenamtlichen Mitarbeitern?
3. Warum werden in einem Artikel, der etwa 700 Wörter beinhaltet und der über einen aktuellen Anlass berichten soll, zu mehr als einem Fünftel alte Zitate und Begebenheiten wiederholt (nochmaliger wortwörtlicher Abdruck des knapp ein Jahr alten Leserbriefes des Stadtrates Knud Espig sowie nochmalige langwierige Darstellung des schon in zahlreichen früheren Artikeln beschriebenen Rechtstreites)? Was hat dies mit der Ankündigung unseres Pfarrers zu tun? Musste die Seite noch befüllt werden?
Bei solcherlei Berichterstattung wird die gute und wertvolle Arbeit, die die Haupt- und Ehrenamtlichen in unserer Pfarrei leisten völlig, in den Hintergrund gedrängt und die Aussage in dem Artikel - "St. Michael bleibt also eine Gemeinde mit eigenem Pfarrer" - hat vielleicht nicht mehr lange Bestand.
Thomas Grimmler
Pfarrgemeinderat, Stadtsteinach
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