Kulmbach
kulmbach.inFranken.de  Die Privatkegelvereinigung Kulmbach blickte auf die Saison zurück.

Wanderpokal geht zu Bruch

Für Entsetzen bei den Verantwortlichen, aber zugleich für Heiterkeit beim Publikum sorgte ein kleines Malheur bei der Jahresabschlussfeier der Privatkegelvereinigung Kulmbach und Umgebung im Gasthaus ...
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Die Pokale für die drei besten Teams der Gruppe 1 nahmen (vorne, von links) Angelika Drabe (Schnitzgögger), Norbert Strobel (KC Herlas) und Heike Stenglein (Bandlschieber) in Empfang. Dahinter (von links) Achim Ruß, Peter Laaber, Ralf Hartnack, Stefan Schneider, Michael Pöhlmann und Werner Spindler Foto: B. Wunder
Die Pokale für die drei besten Teams der Gruppe 1 nahmen (vorne, von links) Angelika Drabe (Schnitzgögger), Norbert Strobel (KC Herlas) und Heike Stenglein (Bandlschieber) in Empfang. Dahinter (von links) Achim Ruß, Peter Laaber, Ralf Hartnack, Stefan Schneider, Michael Pöhlmann und Werner Spindler Foto: B. Wunder

Für Entsetzen bei den Verantwortlichen, aber zugleich für Heiterkeit beim Publikum sorgte ein kleines Malheur bei der Jahresabschlussfeier der Privatkegelvereinigung Kulmbach und Umgebung im Gasthaus Räther in Oberzettlitz: Einer der vielen Pokale, mit denen die besten Mannschaften und Einzelkegler der Saison 2018/19 ausgezeichnet wurden, fiel bei der Übergabe zu Boden, wobei Becher, Stiel und Sockel in Einzelteile zersprangen.

Ansonsten brachte der neue Vorsitzende Peter Laaber seine Premiere mit der ihm eigenen Lässigkeit und Prägnanz souverän über die Bühne.

Sportwart Werner Spindler wartete wieder mit einer Reihe interessanter Zahlen auf. In 200 Paarungen waren 144 Aktive im Einsatz. Insgesamt rollte die Kugel 87 200 Mal, verfehlte dabei aber auch 10 042 Mal gänzlich ihr Ziel. Zwei Kegler schafften Einzelergebnisse über 250 Holz, nämlich Manfred Gröbner vom KC Herlas (251) und Gabriele Dresel vom KC Edelherb (256).

Einen neuen Mannschaftsrekord stellten mit 1147 Holz die Stadtsteinacher Schnitzgögger auf, die sich erstmals in ihrer Vereinsgeschichte auch die Meisterschaft sicherten.

Resultate über 1100 Holz schafften außerdem der KC Herlas und Olympia 72. Gleich viermal gab es in dieser Saison das ansonsten sehr seltene Unentschieden.

Der Sportwart schloss mit einer Erinnerung an die goldenen Anfangszeiten der Privatkegelvereinigung, als noch in fünf Gruppen mit jeweils zwölf Teams gekegelt wurde, und richtete einen Appell an alle, kräftig die Werbetrommel zu rühren, damit sich der Abwärtstrend nicht noch weiter fortsetzt. Zuvor schon hatte Vorsitzender Peter Laaber das Ausscheiden der Kegelfreunde 66 bedauert und deutlich gemacht, dass man sich zur neuen Gruppeneinteilung mit jeweils zehn Mannschaften in Gruppe 1 und 2 sowie nur noch fünf Teams (Doppelrunde) in Gruppe 3 gezwungen sah. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass heuer niemand absteigt.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung der jeweils drei führenden Mannschaften aus den drei Gruppen sowie der besten Einzelkegler und Senioren. Zusätzlich zu den PKV-Pokalen gab es wieder die traditionellen Wandertrophäen diverser Sponsoren. Bürgermeister Ralf Hartnack und der Burgkunstadter Sportreferent Achim Ruß sprachen Grußworte. Letzterer versprach außerdem unter Beifall, dass die Stadt Burgkunstadt den zu Bruch gegangenen Cup durch einen neuen ersetzten wird. Stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann übereichte einen Spendencheck.

Der Wanderpokal der Stadt Kulmbach ging an das Meisterteam Schnitzgögger, der Landkreis-Cup an Vizemeister KC Herlas und der Pokal der Stadt Burgkunstadt an die drittplatzierten Bandlschieber. Über den WGK-Pokal durfte sich der Tabellenführer der Gruppe 2 (Bandlschieber 2), über den riesigen Inge-Aures-Cup der Erste der Gruppe 3 (Schwarze Panther Untersteinach 2) freuen.

Für beste Stimmung und eine meist gut gefüllte Tanzfläche sorgte das Musikduo "D'Kleeblätter". Bernd Wunder

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