Ottowind
ottowind.infranken.de  Siegfried Wank wurde für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet.

Wandel der Feuerwehr miterlebt

Eigens zur Auszeichnung für die 40-jährige aktive Dienstzeit von Siegfried Wank lud die Feuerwehr Ottowind zu einem Ehrungsabend in die TV-Vereinsgaststätte ein. Kommandant Joachim Scheler freute sich...
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Für 40 Jahre aktive Dienstzeit von Siegfried Wank (Dritter von links) fand ein Ehrungsabend statt. Es gratulierten als Erste (v. l.) Bürgermeister Bernd Höfer, Kreisbrandrat Manfred Lorenz, Kreisbrandinspektor Stefan Püls, Joachim Scheler, Oliver Anding und Manfred Höfer. Foto: Karin Günther
Für 40 Jahre aktive Dienstzeit von Siegfried Wank (Dritter von links) fand ein Ehrungsabend statt. Es gratulierten als Erste (v. l.) Bürgermeister Bernd Höfer, Kreisbrandrat Manfred Lorenz, Kreisbrandinspektor Stefan Püls, Joachim Scheler, Oliver Anding und Manfred Höfer. Foto: Karin Günther
Eigens zur Auszeichnung für die 40-jährige aktive Dienstzeit von Siegfried Wank lud die Feuerwehr Ottowind zu einem Ehrungsabend in die TV-Vereinsgaststätte ein. Kommandant Joachim Scheler freute sich, dass sowohl zahlreiche aktive als auch passive Mitglieder dazu gekommen waren.
In Vertretung von Landrat Michael Busch übernahm die Ehrung Kreisbrandrat Manfred Lorenz. Auch er begrüßte es besonders, dass eine gute Mischung aus aktiven und passiven Mitgliedern anwesend war. Das zeige, dass die Bevölkerung Anteil an ihrer Feuerwehr nehme. Er verwies darauf, dass erforderliche Arbeit von der Wehr übernommen und Hilfe geleistet werden muss, allerdings dürfe sie sich nicht verzetteln und "das Mädchen für alles" werden. Die Aussage "kleine Wehren werden nach wie vor gebraucht" gelte auch für Ottowind.
Die vorhandenen Gerätschaften und Fahrzeuge müssten beherrscht werden, dazu gehört die Fort- und Weiterbildung, die auch auf Kreisebene angeboten wird. "Wer einmal mit dem Feuerwehrvirus infiziert ist, bleibt immer dabei", war die Aussage von Lorenz.


Um Werbung gebeten

Er bat, weiter für den aktiven Dienst in der Wehr zu werben. Das könnte mit Kindern beginnen, und ebenso können aktive Frauen als Quereinsteiger gewonnen werden. Es wäre noch viel Potenzial vorhanden, das es zu nutzen gelte. Den Zusammenhalt unter den Feuerwehrlern nannte er sehr wichtig.
Kreisbrandrat Lorenz lobte die 40-jährige ehrenamtliche Dienstzeit von Siegfried Wank, der den Wandel in der Wehr miterlebt habe. Lorenz übergab die Urkunde vom Freistaat Bayern und das goldene Ehrenabzeichen.
Einen kurzen Rückblick über die 40 Jahre verlas Kreisbrandinspektor Stefan Püls. Der Jubilar trat 1978 in die Ottowinder Wehr ein und und nahm unter anderem erfolgreich am Gruppenführer-Lehrgang teil.
Darüber hinaus betätigt er sich im Vereinsvorstand. Zur Auszeichnung gab es noch einen Gutschein für einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim in Bayrisch Gmain mit einem Dankschreiben von Innenminister Joachim Herrmann.
Für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr Ottowind bedankte sich Bürgermeister Bernd Höfer bei Siegfried Wank. Für das Engagement von Siegfried Wank dankt die Gemeinde Meeder mit einer Urkunde und einer Figur des Schutzpatrons der Feuerwehr, Sankt Florian. Dass die Gemeinde in die Feuerwehren investiert, zeige die Aufnahme von 660 000 Euro in den Haushalt für die nächsten vier Jahre. Alle elf Wehren im Gemeindebereich kämen dabei nicht zu kurz, war die Aussage des Bürgermeisters.
Wank sprach insbesondere auch den Wandel der Schutzkleidung an, die früher ganz dunkel war. Die Aktiven hätten ihre Kameraden im Rauch kaum gesehen. Heute ist die Kleidung hell und durch Leuchtstreifen ergänzt. Er persönlich habe im Allgemeinen nur Positives in der Wehr erlebt.
Der Gratulation für das 40-jährige ehrenamtliche Engagement schloss sich auch Kreisbrandinspektor Stefan Püls an. "Macht weiter so", waren seine Worte an die Feuerwehr. Die Vereinsvorsitzenden Oliver Anding und Manfred Höfer sowie der Kommandant Joachim Scheler gratulierten Siegfried Wank mit einem Präsent. kagü
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