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Wallfahrt führte Pressiger Pfarrei Herz Jesu ins Zillertal

Die Pfarrei Herz Jesu Pressig war vier Tage auf einer Buswallfahrt im Zillertal unterwegs. Nach einer ersten Stärkung suchte man die Wallfahrtskirche in Wilparting auf. Die Wallfahrtskapelle Wilpartin...
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Die Reisegruppe der Pfarrei Herz- Jesu Pressig in der Nähe der Krimmler Wasserfälle Foto: Karl-Heinz Hofmann
Die Reisegruppe der Pfarrei Herz- Jesu Pressig in der Nähe der Krimmler Wasserfälle Foto: Karl-Heinz Hofmann

Die Pfarrei Herz Jesu Pressig war vier Tage auf einer Buswallfahrt im Zillertal unterwegs. Nach einer ersten Stärkung suchte man die Wallfahrtskirche in Wilparting auf. Die Wallfahrtskapelle Wilparting ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bayerns. Die Wallfahrerfamilie aus dem Frankenwald weilte zur Wortgottesfeier, die von Willibald Jungkunz und Clemens Stauch geleitet wurde. Stauch war es, der auch während den Fahrten im Bus immer wieder kleine Andachten hielt und die Reisegruppe, anstelle des erkrankten Paters Helmut Haagen, seelsorgerisch betreute. Kleine Stopps folgten auf der Weiterfahrt in Tegernsee und am Achensee in Tirol.

Am späten Nachmittag konnte man das Quartier im Hotel Platzlhof in Ried im Zillertal beziehen. Der zweite Tag stand im Zeichen einer Zillertalrundfahrt. Einige Zeit hielt man sich an den Krimmler Wasserfällen auf, die mit einer Fallhöhe von 385 Metern die höchsten Wasserfälle Österreichs sind. Nach zweistündigem Aufenthalt in Kitzbühel folgte ein Besuch mit einer Andacht in der barocken Pfarrkirche St. Johann in Tirol, die als eine der schönsten Barockkirchen des Tiroler Unterlandes zählt.

Das Renaissance-Juwel Schloss Tratzberg im Inntal war am dritten Reisetag erstes Ausflugsziel. Es wurde mit einer Bimmelbahn erreicht. Die einstündige Führung in die Geschichte des spätgotischen Schlosses war sehens- und hörenswert sehr interessant. Danach beeindruckten die lustigen Sprüche auf dem Museumsfriedhof in Kramsach. Alle Grab-Eisenkreuze enthalten hier Inschriften und Sprüche. Der nächste Haltepunkt galt der Glasbläserstadt Rattenberg mit ihrer wunderschönen Altstadt. Die Frankenwälder zeigten sich beeindruckt von der Glasbläserkunst.

Am Heimreisetag führte der Weg über die Mautstrasse zur Gramai-Alm. Hier konnte man sich mit heimischer Bauernkost für zu Hause versorgen. Es wurde vor allem reichlich Almkäse eingekauft. Nach einer Einkehr in Stublang in Nähe des Gottesgartens am Obermain schnupperte man Heimatluft. Froh und glücklich erreichte man in den Nachtstunden Pressig. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese, immerhin schon elfte Pfarrwallfahrt, die bisher schönste war. K.-H. Hofmann

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