Herzogenaurach
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Waldsassener Wallfahrtskirche beeindruckt die Besucher

In das Stiftland führte die Fahrt der Erwachsenenbildung des katholischen Seelsorgebereichs Herzogenaurach. Die Obere Pfalz war die Bergbauregion der frühen Neuzeit und daher sehr vermögend. Das Stift...
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Die Herzogenauracher besichtigten die Kappel in Waldsassen. Foto: privat
Die Herzogenauracher besichtigten die Kappel in Waldsassen. Foto: privat

In das Stiftland führte die Fahrt der Erwachsenenbildung des katholischen Seelsorgebereichs Herzogenaurach.

Die Obere Pfalz war die Bergbauregion der frühen Neuzeit und daher sehr vermögend. Das Stiftland um Waldsassen nahm nochmals eine Sonderstellung ein. Waldsassen war eine Gründung des Zisterzienserordens, der hier 1133 ein Kloster gründete. Über Jahrhunderte wirkten die Mönche in der Region. Da in der Oberen Pfalz 1556, genauso wie in der Pfalz am Rhein, die Reformation eingeführt wurde, ließ man das Kloster 1571 auf. Erst 1863 zog mit Zisterzienserinnen wieder klösterliches Leben in Waldsassen ein, das bis auf den heutigen Tag andauert.

Wer nach Waldsassen fährt, besucht natürlich auch die Kappel. Die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit errichtete Georg Dientzenhofer in den Jahren von 1682 bis 1689. Das Bauwerk hat die Trinität als Grundlage seiner Architektur, dieses Prinzip durchdringt sowohl das übergeordnete Grundkonzept wie auch die Detailformen. Der nächste Programmpunkt der Tour der Besucher aus Herzogenaurach war ein Besuch in Parkstein mit seinem Basaltkegel, der ein Ergebnis vulkanischer Aktivitäten in der Region ist, vergleichbar dem Rauhen Kulm bei Kemnath. Im benachbarten Museum konnte ein inszenierter Vulkanausbruch optisch und akustisch nacherlebt werden.

Manfred Welker

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