Lichtenfels

Waldbesitzer bekommen über 18 000 Euro für Riegelahorn

Mit den Ergebnissen der Meistgebotstermine konnten alle beteiligten Waldbesitzer der Waldbesitzervereinigung Lichtenfels-Staffelstein (WBV) zufrieden sein. Mit 527 Festmetern (fm) wurde insgesamt etwa...
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Sind sichtlich mit dem Ergebnis der Submission zufrieden: Waldwart Herrmann Zollnhofer, Geschäftsführer Harald Quinger und Vorsitzender Robert Hümmer (von links). Foto: privat
Sind sichtlich mit dem Ergebnis der Submission zufrieden: Waldwart Herrmann Zollnhofer, Geschäftsführer Harald Quinger und Vorsitzender Robert Hümmer (von links). Foto: privat

Mit den Ergebnissen der Meistgebotstermine konnten alle beteiligten Waldbesitzer der Waldbesitzervereinigung Lichtenfels-Staffelstein (WBV) zufrieden sein. Mit 527 Festmetern (fm) wurde insgesamt etwas weniger Holz auf dem Lagerplatz in Strullendorf aufgelegt als im Vorjahr. Die WBV beteiligte sich mit rund elf Festmetern.

Die Baumart Eiche war wie erwartet mit über der Hälfte anteilig vertreten. Den Rest machten vor allem Esche mit 79 fm und Bergahorn mit 59 fm aus.

26 Bieter aus ganz Deutschland nahmen an der Submission in Pretzfeld teil, bei der Werthölzer aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken preisgeboten wurden. Der Bergahorn ist mit einem Durchschnittspreis von 591 Euro pro Festmeter dieses Jahr teurer als die Eiche, die mit einem Durchschnittspreis von 528 Euro/fm weiterhin im Steigflug ist. Die "Braut" ist ein Riegelahorn aus dem Vereinsgebiet der WBV Lichtenfels - Staffelstein. Der Baum erzielte einen Erlös von 11 220 Euro/fm. Bei einer Gesamtmasse von 1,62 fm wechselt der Stamm für 18 135 Euro den Besitzer. So wertvoll macht ihn seine besondere Maserung (Riegelung). Durch eine genetische Anomalie kommt der seltene Faserverlauf bei etwa drei Prozent aller Ahorne zustande. Verwendung kann der Stamm als Furnier bei Luxusautos, Möbeln oder Instrumenten finden. Bei der Nadelwertholzversteigerung in Litzendorf wurden dieses Jahr 153 fm Nadelwertholz aus dem Privat- und Kommunalwald angeboten, 50 fm mehr als im Vorjahr. Die neun Bieter kamen aus Bayern, Hessen sowie Baden-Württemberg und konnten sich wieder über ausgezeichnete Qualitäten freuen. Aus dem Gebiet der WBV Lichtenfels - Staffelstein wurden rund 13 Festmeter angeboten. Ein Lärchenlos der WBV Hollfeld erzielte beachtliche 820 Euro/fm. Der Durchschnittserlös bei der Fichte stieg auf 201 Euro/fm, bei Kiefer und Lärche ging er leicht zurück. Der Durchschnittserlös über alle Baumarten stieg um 18 Euro auf 223 Euro/fm. red

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