Michelau
Kirchenrallye

"Wä waß denn so wos vo unrä Michlaarä Kärring?"

Charlotte und Louise stehen am Altar, ihre Köpfe sind in ein Kirchen-Quiz vertieft. Unter dem Motto "Wä waß denn so wos vo unrä Michlaarä Kärring?" müssen 29 Fragen rund um die Johanniskirche in beant...
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Hoch hinauf ging es bei der Besichtigung des Kirchturms.  Fotos: Gerda Völk
Hoch hinauf ging es bei der Besichtigung des Kirchturms. Fotos: Gerda Völk
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Charlotte und Louise stehen am Altar, ihre Köpfe sind in ein Kirchen-Quiz vertieft. Unter dem Motto "Wä waß denn so wos vo unrä Michlaarä Kärring?" müssen 29 Fragen rund um die Johanniskirche in beantwortet werden.

Mit dem einem spannenden Nachmittagsprogramm endete die Festwoche zum Jubiläum der Johanniskirche. Charlotte und Louise gehen systematisch vor. Einige der Fragen haben es in sich. Leichte Schwierigkeiten bereitet den beiden Mädchen die Frage nach dem Namen der ersten Kapelle, die an Stelle der heutigen Kirche stand. Dazu können sie entweder jemanden fragen oder sich Rat in der am Eingang der Kirche ausliegenden Chronik holen. Andere Aufgaben sind einfach. Beispielsweise, wie viele Außentüren die Kirche hat (drei), und wie viele weiße Gipsengel (28) das Deckenfries zieren. "Zähle die Stufen in und zur Kirche hinein", lautete eine weitere Frage. Bei den 137 Stufen waren die im Kirchturm noch gar nicht mitgezählt.

Fünf Glocken im Kirchturm

Beim "Blick hinter die Kulissen" stand auch eine Besichtigung des Kirchturms und der Sakristei sowie der Orgel auf dem Programm. Elena Repp und Judith Stadler-Popp hatten viel Interessantes zu berichten. Manch einer war ganz erstaunt über die Größe des Sterns, der in der Advents- und Weihnachtszeit den Kirchturm der Johanniskirche von außen ziert. Der große Kronleuchter hat seine Verankerung an einem der großen Deckenbalken im Dachgeschoss der Kirche. Fünf Glocken hängen im Kirchturm, bei der Besichtigung der Großen war allerdings Schluss. Noch höher hinauf zu steigen, wäre zu gefährlich gewesen.

In der Sakristei zeigte Mesner Michael Fischer die liturgischen Gerätschaften, die zum Gottesdienst benötigt werden. Von ihm war auch zu erfahren, dass die Schale und der Kelch auf dem Taufstein erst kürzlich neu vergoldet wurden.

Informativ und kurzweilig waren die Erläuterungen von Jakob Holland zur Orgel. Mit ihren 1048 Pfeifen lassen sich eine Vielfalt von Klangfarben erzeugen. "Die Leute waren sehr interessiert und haben sich gefreut, etwas über ihre Kirche zu erfahren", lautet das Fazit eines Kirchenführers. Am Nachmittag warteten noch weitere Angebote auf die Besucher. Angenommen wurden die Holzspiele auf der Spielstraße und das Bastelangebot der Kitas der Kirchengemeinde. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Spatzen-, Kinder- und Jugendchors vor dem Dekanatsgebäude unter der Leitung hat Judith Stadler-Popp. Angenehme Temperaturen, eine gute Bewirtung und fröhliche Lieder luden zum Zuhören und Mitsingen ein. gvö

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