Die WAB Kosbach ist eine Einrichtung, die psychisch beeinträchtigten Menschen ein verzahntes Konzept von Wohnen, Arbeiten und Befähigen (WAB) bietet. Da heutzutage praxisnahe Ausbildung wichtiger denn je ist, kooperiert die WAB Kosbach mit der Internationalen Hochschule Bad Honnef (IUBH), die im Oktober in Nürnberg einen weiteren Standort eröffnen wird.
Die Zusammenarbeit beider Einrichtungen bietet sich an, da die IUBH in Nürnberg unter anderem den Studiengang Soziale Arbeit ausrichtet.
In einem dreieinhalbjährigen dualen Studium werden ab Herbst drei Studenten bei der WAB Kosbach den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.
Sie finden bei der WAB ein breites Einsatzfeld vor, beispielsweise bei der Betreuung und Therapie psychisch erkrankter Menschen. Darüber hinaus können Erfahrungen in der Jugendhilfe gewonnen werden, da die WAB Kosbach seit 2015 auch knapp 30 unbegleiteten minderjährigen Asylbewerbern ein Zuhause bietet.


Alle profitieren

Die angehenden Sozialarbeiter können die frisch erworbenen Kenntnisse an Ort und Stelle trainieren und ausbauen. Die Mitarbeiter und Klienten der WAB Kosbach erhalten neue Impulse durch das aktuelle Hintergrundwissen und den Enthusiasmus der Studenten.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels freuen sich Arbeitgeber, Mitarbeiter frühzeitig und langfristig binden zu können. Kollegen, die bereits bei Antritt einer Stelle bestens eingearbeitet sind, kann man nur als Glücksgriff bezeichnen.
Umgekehrt fällt der Einstieg ins Erwerbsleben wesentlich leichter, wenn man Berufserfahrung vorweisen kann und über Kontakte verfügt. Duale Studiengänge haben sich als gelungene Symbiose erwiesen, heißt es in der Pressemitteilung der WAB Kosbach weiter. red