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Ebern
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Vortrag zum sorglosen Altwerden in Ebern

"(M)ein Leben im Alter - wie ist das in meiner Kommune möglich?" lautet ein Leitthema der Frauenunion Ebern. Wie die Frauenunion Ebern mitteilte, beleuchtete dazu Bettina Wurzel, Abteilungsleiterin un...
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"(M)ein Leben im Alter - wie ist das in meiner Kommune möglich?" lautet ein Leitthema der Frauenunion Ebern. Wie die Frauenunion Ebern mitteilte, beleuchtete dazu Bettina Wurzel, Abteilungsleiterin und kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Bayreuth, im Eberner Landhotel die Herausforderungen, die die Pflege im ländlichen Raum mit sich bringt.

Wie in vielen ländlichen Gebieten habe sich die Infrastruktur in Ebern in den letzten Jahren verändert, so Wurzel. Der Gang zum Arzt oder auf die Bank setze oft einen Pkw voraus, der Nahverkehr sei nicht attraktiv. Angehörige sind in Deutschland der größte Pflegedienst, wie die Referentin sagte. Sie zeigte Zahlen und Fakten zur Pflegesituation auf. "Damit ältere Menschen so lange wie möglich selbstständig leben können, leisten ambulante Hilfsangebote wertvolle Dienste." Sie zeigte die Leistungsansprüche und die Finanzierung des Pflegeheims auf. Auf das neue Angehörigen-entlastungsgesetz, das 2020 in Kraft tritt, wurde hingewiesen. Dies stelle eine deutliche Verbesserung in der Pflegelandschaft dar und entlaste die Angehörigen, so die Expertin.

Auch die Kosten einer Heimunterbringung wurden dargestellt sowie die Leistungen aus dem Landespflegegeld. Wie lange ein Pflegebedürftiger zu Hause wohnen kann, so Wurzel, hänge stark davon ab, inwieweit dieses barrierefrei ist. Der Freistaat fördert die behindertengerechte Anpassung von bestehendem Wohnraum im Rahmen des bayerischen Wohnungsbauprogramms mit bis zu 10 000 Euro. Auch wies Wurzel darauf hin, dass das Programm "Altersgerecht umbauen" in Anspruch genommen werden kann.

Zudem wurde auf die örtlichen Angebote des Pflegestützpunktes Haßberge und die Außensprechstunden in Ebern hingewiesen. Die Referentin interstrich: "Pflege ist Politik." red

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