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Bad Rodach
heldritt.inFranken.de  Die Kleintierzüchter stellten viele Male ihre Tiere erfolgreich aus. Die Hauptversammlung hatte einige Überraschungen.

Vorsitzender Blatt will 2021 aufhören

Nur wenige Mitglieder waren der Einladung des Kleintierzuchtvereins Heldritt zur Hauptversammlung in das Gemeindehaus gefolgt. Dabei war 2019 einiges los. Vorsitzender Gerald Blatt berichtete in seine...
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Der Kleintierzuchtverein Heldritt ermittelte die Stadt- und Vereinsmeister und zeichnete sie aus (von links): Bürgermeister Tobias Ehrlicher, Bernd Wacker, Mathias Ros, Wolfgang Lukas und Gerald Blatt  Foto: Karin Günther
Der Kleintierzuchtverein Heldritt ermittelte die Stadt- und Vereinsmeister und zeichnete sie aus (von links): Bürgermeister Tobias Ehrlicher, Bernd Wacker, Mathias Ros, Wolfgang Lukas und Gerald Blatt Foto: Karin Günther

Nur wenige Mitglieder waren der Einladung des Kleintierzuchtvereins Heldritt zur Hauptversammlung in das Gemeindehaus gefolgt. Dabei war 2019 einiges los. Vorsitzender Gerald Blatt berichtete in seinem Rückblick von den zahlreichen Veranstaltungen wie Monatsversammlungen, der oberfränkischen Zuchtbuchschulung, den Kreisversammlungen, der Landesverbandstagung für Geflügel sowie der Gruppenversammlung. Eine Weihnachtsfeier im Gemeindezentrum rundete das Jahr ab. Gerald Blatt bedankte sich bei den Organisatoren und Helfern.

Dem Verein gehören derzeit 103 Mitglieder inklusive zehn Jugendlichen und drei Ehrenmitgliedern an. Allerdings gibt es gegenwärtig keine jugendlichen Züchter im Verein, sagte Vorsitzender Blatt.

Von der Stadt Bad Rodach überbrachte Bürgermeister Tobias Ehrlicher Grüße. Die rückläufige Mitgliederzahl sei in allen Vereinen zu spüren, sagte er. Das Hobby der Kleintierzucht sei für Jugendliche wohl zu zeitaufwendig, deshalb seien nur wenige dafür zu begeistern. Aus diesem Grund erfüllten die Jugendlichen auch keine Bewertung für die Stadt- und Vereinsmeisterschaft. Ehrlicher dankte den Mitgliedern für die geleistete Arbeit und wünschte weiterhin viel Erfolg in allen Bereichen. Er nahm zusammen mit dem Vorsitzenden die Ehrungen der Stadt- und Vereinsmeister vor und überreichte Urkunden und Erinnerungsgeschenke.

Den Kassenbericht gab Dieter Otto ab und legte spontan sein Amt nieder. Die Buchungen hatten Marina Morgenroth und Karl-Heinz Herold geprüft. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Revisoren im kommenden Jahr sind Karl-Heinz Herold und Justin Köhler.

Unter dem Punkt "Aussprache" verwies Gerald Blatt auf die Neuwahl im nächsten Jahr und betonte, dass er dann nicht mehr zur Verfügung stehe. Darüber hinaus bat er um Mithilfe bei der anstehenden Gruppenschau im Gemeindezentrum in Heldritt am 28. und 29. November. Der Kleintierzuchtverein Heldritt sei Ausrichter. Bei dem Auftritt der Sommeroperette auf der Waldbühne werde der Verein gerne für zwei Vorstellungen die Verpflegung übernehmen. Darüber waren sich auch die Mitglieder einig.

Der Zuchtwart für Geflügel, Bernd Wacker, sagte, das vergangene Jahr sei gut verlaufen. Die Aufzucht habe geklappt. Weil die letzten Jahre trocken waren, habe es wenig Ungeziefer gegeben. Er empfahl, bei langer Trockenheit im Sommer die Tiere mit Wasser zu besprühen, dem etwas Spülmittel beigefügt werden kann, damit die Hühner sich putzen können.

Bei der bayerischen Zuchtbuchschau in Hofheim stellten Mathias Ros und Gerald Blatt mit den besten Ergebnissen aus, berichtete Wacker. Bei der Jugend war John-Luis Hempel ebenfalls erfolgreich. Bei der Bezirksgeflügelschau in Neudrossenfeld errang als einziger Aussteller Gerald Blatt einen oberfränkischen Meistertitel. Bei der 69. Kreis- und Kreisjugendschau in Gestungshausen wurden sieben Aussteller mit 48 Tieren mit "vorzüglich" und "hervorragend" sehr gut bewertet. Bei der Gruppenschau in Großwalbur präsentierten fünf Aussteller 60 Tiere. An der Bundesschau in Leipzig waren drei Aussteller mit 35 Tieren vertreten und bei der deutschen Junggeflügelschau in Hannover drei Aussteller mit 22 Tieren, die alle mit hervorragender Bewertung nach Hause fuhren. Der beste Aussteller auf Kreisebene für Geflügel war Mathias Ros mit seinen "Zwerg Niederrheinern blausperber".

Es wurden sechs Geflügel-Schauen mit 192 Tieren bestückt, wobei siebenmal die Bewertung "vorzüglich", 20-mal "hervorragend", 104-mal "sehr gut" und 47-mal "gut" vergeben wurden. Bei der Kreisschau errang der Kleintierzuchtverein Heldritt mit 1901 Punkten auf die besten 20 Tiere Platz eins. K. Günther

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