Oberaurach

Vorplatz wird neu gestaltet

Bürgermeister Thomas Sechser stellt die Planungen für den Friedhof in Oberschleichach vor.
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Am Friedhof in Oberschleichach wird demnächst der Vorbereich an der Aussegnungshalle neu gestaltet. Die Planungen stellte Bürgermeister Thomas Sechser in der Bürgerversammlung vor.  Foto: Christiane Reuther
Am Friedhof in Oberschleichach wird demnächst der Vorbereich an der Aussegnungshalle neu gestaltet. Die Planungen stellte Bürgermeister Thomas Sechser in der Bürgerversammlung vor. Foto: Christiane Reuther

Christiane Reuther Die Gemeinde Oberaurach steht auf gesunden Füßen. Das hob Bürgermeister Thomas Sechser in der Bürgerversammlung am Montagabend in der Gaststätte Zenglein in Oberschleichach hervor. Dadurch seien Investitionen möglich. So solle der Vorbereich an der Aussegnungshalle am Friedhof in Oberschleichach neu gestaltet werden. In diesem Zusammenhang bat eine Besucherin darum, Unebenheiten auf den Friedhofswegen gleich mit zu beseitigen.

Bevor Sechser auf die finanzielle Situation der Kommune einging, erinnerte er an die Franz- Schamberger-Stiftung, die vor knapp fünf Jahren mit einem Startkapital von 50 000 Euro gegründet wurde. Die Stiftung soll dazu beitragen, einen altersbedingten Aufenthalt in der gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Das Gemeindeoberhaupt animierte die Bürger in seiner Funktion als Stiftungsvorstand, von dem Angebot rege Gebrauch zu machen.

Praktisch schuldenfrei

Besonders dankte er Anita Amend, die seit knapp zehn Jahren mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement dem Projekt "Bürger helfen Bürger" ein Gesicht verleihe.

Die Gemeinde Oberaurach ist Sechser zufolge praktisch schuldenfrei. Die Pro-Kopf-Verschuldung habe sich vom Höchststand 1991 mit 924 Euro auf den aktuellen Stand von 66 Euro vermindert. Dank der Rücklagen in Höhe von zwei Millionen Euro konnten viele Projekte in den Gemeindeteilen umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem die Erschließung von Neubaugebieten, die Umsetzung von Dorferneuerungsmaßnahmen oder die Neugestaltung des Umfelds an Kirchen und Friedhöfen. Aber auch für die Bereitstellung von Feuerwehrfahrzeugen und für den Breitbandausbau habe die Gemeinde viel Geld in die Hand genommen.

In einem Ausblick ging Sechser auf weitere Maßnahmen ein. In Oberschleichach sei eine Generalsanierung des Kindergartens geplant.

Vor einigen Jahren sei dort die Kinderkrippe angebaut worden, nun würden die Heizung und das Dach erneuert.

Hundekot auf den Wegen

Um die Hinterlassenschaft der Vierbeiner auf Rad- und Gehwegen oder in angrenzenden Wiesen ging es in der anschließenden Diskussionsrunde. Um die Hundehalter zur Rechenschaft zu ziehen, müssten Anzeigen bei der Gemeindeverwaltung eingehen, sagte der Bürgermeister. Nur dann könne man Strafen verhängen.

Eine Erhöhung der Hundesteuer, um damit Hundeklos aufzustellen und die Entleerung dieser Behältnisse zu bezahlen, sei für ihn keine Alternative.

Ein Besucher monierte, dass der Schieber am Feuerlöschweiher geöffnet wurde. Außerdem bemängelte er die Pflanzung der Bäume im unmittelbaren Umfeld des Weihers, deren Laub den Schieber zusätzlich verunreinige. Auf die Frage, wie hoch die Kosten sind, die für die Kläranlage auf die Unterschleichacher Bürger umgelegt werden müssen, konnte der Bürgermeister noch keine Aussage treffen.

Derzeit stünden verschiedene Varianten wie etwa die Anbindung an die Kläranlage in Kirchaich im Raum.

Gemeinderat Thomas Karg kritisierte, dass Landwirte von außerhalb Gülle auf den von ihnen gepachteten Feldern aufbringen, was für Unmut bei den Bürgern sorge.

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