Haßfurt

Vorfreude auf Haßberge

Der Tourismusverband präsentiert sich auf der Freizeitmesse in Nürnberg. Auch Landrat Wilhelm Schneider und Bierprinzessin Kerstin Friedrich rühren die Werbetrommel.
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Landrat Wilhelm Schneider, die Geschäftsführerin des Haßberge-Tourismus, Susanne Volkheimer, und die Bierprinzessin Kerstin Friedrich (links) machen auf der Freizeitmesse kräftig Werbung für Urlaub in den Haßbergen. Oliver Milisch (rechts) aus Mainleus interessierte sich vor allem für Radtouren durch die Region.  Foto: Moni Göhr/Landratsamt Haßberge
Landrat Wilhelm Schneider, die Geschäftsführerin des Haßberge-Tourismus, Susanne Volkheimer, und die Bierprinzessin Kerstin Friedrich (links) machen auf der Freizeitmesse kräftig Werbung für Urlaub in den Haßbergen. Oliver Milisch (rechts) aus Mainleus interessierte sich vor allem für Radtouren durch die Region. Foto: Moni Göhr/Landratsamt Haßberge

Der Tourismusverband Haßberge macht an seinem Stand auf der Messe "Freizeit, Touristik und Garten" in Nürnberg auf die Urlaubsregion Haßberge aufmerksam. Und erfährt "großen Zulauf", wie das Landratsamt mitteilte. Rechtzeitig zum Saisonstart präsentiert die Tourismusregion Haßberge dort noch bis 3. März ihre aktuellen Reise- und Freizeitangebote.

"Unser Landkreis mit seiner vielfältigen Naturlandschaft bietet viele Möglichkeiten zum Radeln, Wandern, Wasserspaß und zahlreiche historische Orte zum Entdecken und zum Erleben", schwärmt der Landrat Wilhelm Schneider einem Messebesucher am Mittwoch vor. Oliver Milisch aus Mainleus nickt bestätigend und berichtet dem Landrat von seiner einwöchigen Radtour, bei der er auch die Haßberge gestreift hat. "Wir sind vor zwei Jahren auf dem Mainradwanderweg bis nach Frankfurt gefahren. Das war ein herrliches Erlebnis", so der junge Mann aus Mainleus begeistert.

Daneben steht ein 56-Jähriger aus dem Nürnberger Raum, der dem Gespräch interessiert lauscht. Er selbst kennt den Landkreis noch nicht, ist aber durch Bekannte schon neugierig geworden, die öfters mit dem Zug bis nach Zeil fahren, dort gemütlich durch die Weinberge wandern und - je nach Lust und Laune - zur anschließenden Stärkung entweder in einem Biergarten oder in einer zünftigen Heckenwirtschaft beziehungsweise Weinwirtschaft einkehren. "Das ist genau das Besondere in unserem Landkreis. Bei uns gibt es nicht nur Wein, sondern auch sehr gutes Bier", rührt Kerstin Friedrich, die neue Bierprinzessin, die Werbetrommel für ihre schöne Heimat und schenkt dem Herren einen Probeschluck des heimisch gebrauten Gerstensaftes ein.

Gut angekommen ist am Messestand bei den Besuchern außerdem die neue Haßberge-Praline. In dieser sind sowohl Silvaner als auch Landbier enthalten, ein schmackhaftes Symbol dafür, das die beiden Kulturgüter Wein und Bier eng mit dem Landkreis verbunden sind. Das Schöne: Die Praline schmeckt sehr gut zum Bier, aber auch zum Wein.

Dies bestätigt auch Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, der die Haßberge-Praline beim Rundgang durch die Freizeitmesse kostete. "Die Praline ist ein Ge-nuss", lobte der Politiker.

"Unsere Region ist ein beliebtes Reiseziel", weiß die Tourismusverband-Geschäftsführerin Susanne Volkheimer. Und das belegen auch die Übernachtungszahlen von 2018; hier konnte die Tourismusregion, der Naturpark Haßberge, um 4,3 Prozent auf 346 406 zulegen. Im Landkreis Haßberge selbst stieg die Zahl um 4,1 Prozent auf 228 606 Übernachtungen. Auch bei den Gästeankünften wurde im vergangenen Jahr ein Plus von 4,5 (Landkreis Haßberge: 2,0 Prozent) registriert.

Vor allem Wanderer und Radfahrer reisen immer wieder gerne in die Region und suchen Entspannung und Erholung in der schönen Landschaft. Ein gutes Beispiel hierfür ist die neue Tour "Romantische Reise auf den Spuren des Adels". red

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