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Königsberg in Bayern

Vorfahrt wird nicht geändert

Trotz Bürgerbeschwerden bleibt es bei der geltenden Regelung am Haßfurter Tor.
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Nicht geändert wird die Vorfahrtsregelung am Haßfurter Tor. Foto: Gerold Snater
Nicht geändert wird die Vorfahrtsregelung am Haßfurter Tor. Foto: Gerold Snater

An der Vorfahrtsregelung am Haßfurter Tor in Königsberg wird nicht gerüttelt. Das ist das Ergebnis der Beratung in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses in Königsberg

Anlass der Diskussion war die Nachfrage einiger Bürger. Weil vor dieser Engstelle Fahrzeuge, die aus der Altstadt kommen, Vorfahrt haben und auch aufgrund der sich vor dem Tor befindlichen Bäckereiverkaufsstelle und der dort oft parkenden Autos komme es des Öfteren zu Verkehrsbehinderungen, so ihr Argument.

Anderer Meinung war Werner Rottmann von der Polizeiinspektion Haßfurt, den das Gremium als Experten hörte. Er sah eine höhere Gefährdung für den Fall, wenn auch Rechtsabbieger - Richtung "Eduard-Lingel-Straße" - Vorfahrt erhielten und in der Folge schneller führen. Auch entstünden die Behinderungen momentan eher sporadisch und auch nur, wenn - bei "konsequent widerrechtlichem Parkverhalten vor dem Tor" - gleich mehrere Fahrzeuge in die Innenstadt wollten.

Dieser Stellungnahme schloss sich der Ausschuss an. Es bleibt bei der derzeitigen Verkehrsregelung.

Der Verbindungsweg "Obere Mühle" zwischen der Regiomontanusstraße und dem neuen Baugebiet "Wacholderweg" entlang des Bauernhofes Sinner und der Firma "Zapf" wird immer mehr als fußläufiger Verbindungsweg zwischen Siedlung und Stadtkern benutzt. Auch Schüler aus diesem Wohngebiet müssen auf diesem Weg entweder zur Haltestelle ihres Schulbusses bzw. in die Grundschule Königsberg gehen. Dieser Weg ist aber zur Zeit noch nicht ausgeleuchtet.

Entlang des Weges werden nun demnächst vom Bayernwerk acht Straßenlaternen aufgestellt, beschloss der Ausschuss. Außerdem wird an der stark befahrenen Regiomontanusstraße eine Querungshilfe eingerichtet.