Hirschaid
hirschaid.inFranken.de 

Vordenker und Vorbild

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) hat neun engagierte Bürger mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege ausgezeichnet. Huml betonte anlässlic...
Artikel drucken Artikel einbetten
Prof. Jörg Wolstein mit Urkunde Foto: Ministerium
Prof. Jörg Wolstein mit Urkunde Foto: Ministerium

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) hat neun engagierte Bürger mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege ausgezeichnet. Huml betonte anlässlich der feierlichen Verleihung in Hirschaid: "Die heute Geehrten sind als Vordenker und Menschen der Tat ein Vorbild. Die Medaille soll für andere Menschen Ansporn sein zu eigenen Anstrengungen. Sie soll ermutigen, zum Wohle der Gesellschaft neue Wege im Bereich der Gesundheit und Pflege zu gehen."

Die Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege ist die höchste Auszeichnung des bayerischen Gesundheits- und Pflegeministeriums. Es werden damit Personen geehrt, die sich langjährig ehrenamtlich im Bereich Gesundheit und Pflege engagiert haben. Unter den Geehrten war auch Professor Jörg Wolstein aus Bamberg, der sich in jeder Phase seines beruflichen Werdegangs in verschiedenen Forschungsprojekten und in der Lehre engagiert und sich dadurch herausragende Verdienste im Gesundheitswesen erworben hat. Die Ministerin erläuterte: "Professor Wolstein hat sich fast sein ganzes Leben lang in herausragender Weise für psychisch erkrankte Menschen eingesetzt. Ganz besonders freut es mich, dass er seit 2008 als wissenschaftlicher Leiter des Projekts ,Hart-am-Limit', kurz ,HaLT' in Bayern tätig ist. In dem Projekt sind inzwischen mehr als 10 000 Einzelgespräche in bayerischen Krankenhäusern mit Jugendlichen nach einer Alkoholvergiftung durchgeführt worden." Auch viele weitere Präventionsprojekte des bayerischen Gesundheitsministeriums hat Wolstein begleitet. Darüber hinaus setzt er sich seit 2001 als Behindertenbeauftragter der Universität Bamberg für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender an der Otto-Friedrich-Universität ein. Ferner hat er weitere zahlreiche Projekte zur Studierendengesundheit initiiert. Ein Beispiel ist ein Projekt zur Prävention des Gebrauchs der Droge "Crystal" an Hochschulen. Hier erarbeitet gerade eine Gruppe von Studierenden der Universität Bamberg zusammen mit einer Gruppe von Patientinnen und Patienten aus der Klinik für Forensische Psychiatrie des Bezirkskrankenhaues Bayreuth ein Präventionskonzept. Im Jahr 2015 konnte Professor Wolstein sein 25. Dienstjubiläum an der Universität Bamberg feiern. red

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren