Oberthulba

Vor- und Nachteile von Solaranlagen auf Freiflächen

Mit "Freiflächen Solaranlagen von E.ON" und "mikar Carsharing" stellten gleich zwei Firmen ihre Projekte dem Marktgemeinderat Oberthulba in seiner jüngsten Sitzung vor. Über Freiflächen Solaranlagen v...
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Mit "Freiflächen Solaranlagen von E.ON" und "mikar Carsharing" stellten gleich zwei Firmen ihre Projekte dem Marktgemeinderat Oberthulba in seiner jüngsten Sitzung vor. Über Freiflächen Solaranlagen von der Projektentwicklung bis zur Baureife ging es beim Vortrag von Jan-Lukas Friedewold und Melina Blome von der E.ON Energie Deutschland GmbH. Es sei möglich, eine Anlage auf Acker- oder Grünland zu erstellen, da man sich um Oberthulba im sogenannten benachteiligten Gebiet befände. Eine langfristige, umweltfreundliche und kostengünstige Energieversorgung spreche für eine Anlage. Außerdem würden sowohl in der Planungs-, Bau- als auch in der Betriebsphase Leistungen vor Ort beauftragt und ein Beitrag zur Energiewende erbracht. Dagegen spricht, dass die Fläche längerfristig nicht mehr für eine andere Nutzung zur Verfügung steht und das Landschaftsbild beeinflusst wird. Eine Abstandsfläche zur Wohnbebauung wie bei Windrädern gibt es nicht, einzig zu berücksichtigen ist die Gefahr der Blendung. "Carsharing bedeutet nicht unbedingt, sich einen Pkw zu teilen", wusste Tina Krieger von "mikar Carsharing" zu berichten. "Mikar" verfüge über 40 laufende Fahrzeuge, zehn würden demnächst ausgeliefert, und etliche seien in Planung. Beim Fahrzeug handle es sich um ein Komplettpaket, das für die Gemeinde kostenlos sei, da es sich über Werbeflächen auf den Fahrzeugen finanziere. Der Neunsitzer stehe jedem Führerscheinbesitzer zur Verfügung, die Registrierung sei kostenlos. Außerdem ging Krieger auf Schäden und Vorfindeschäden bzw. Details wie Regelparkplatz für das Fahrzeug ein. Rat und Bürgermeister waren sich einig, die Brennholzpreise für das Forstwirtschaftsjahr 2018/2019 stabil zu belassen. Zur aktuellen Preisentwicklung wurde von der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Rhön-Saale durch Revierleiter Christoph Uffelmann eine Stellungnahme eingeholt. Der Polterpreis für Hartholz beträgt 53 Euro/fm, für Weichholz 35 Euro/fm, für Hartholz-Selbstwerber 15 Euro/Ster, für Weichholz-Selbstwerber 8 Euro/Ster und für Prügelholz 5 Euro/Ster. Für Schwachholzbestände (bis 20 cm Durchmesser) wurden je nach Holzqualität 15 bis 20 Euro pro Ster festgelegt.

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