Wohlbach

Von Kanten- Bällen und Netzfüchsen

Der TTC Wohlbach verpasst ohne Richard Vyborny nur knapp eine Überraschung gegen Tabellenführer Leiselheim, weil das Glück in den entscheidenden Momenten fehlte.
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Patrick Forkel (rechts) stand für Richard Vyborny in der Mannschaft und hatte mit Michal Benes auch gleich einen sehr guten Start ins Spiel gegen den Tabellenführer Leiselheim. Foto: Horst Marr
Patrick Forkel (rechts) stand für Richard Vyborny in der Mannschaft und hatte mit Michal Benes auch gleich einen sehr guten Start ins Spiel gegen den Tabellenführer Leiselheim. Foto: Horst Marr

Eine starke Leistung bot der TTC Wohlbach gegen den aktuellen Tabellenführer Leiselheim, obwohl die Mannschaft auf ihre Nummer eins, Richard Vyborny, verzichten musste. Vyborny hat die Folgen einer starken Grippe noch nicht überstanden und wollte nichts riskieren. Für ihn spielte Patrick Forkel und die Mannschaft kämpfe um jeden Punkt.

Der TTC bleibt trotz der Heimniederlage auf dem 6. Tabellenplatz, muss aber die nächsten Spiele gewinnen, um nicht weiter abzurutschen.

3. Bundesliga Süd Herren

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TTC Wohlbach - TV Leiselheim 3:6

Mit etwas Glück wäre ein Punkt und sogar mehr möglich gewesen. Die Gäste waren, wie immer wenn es gegen Wohlbach geht, in der stärksten Besetzung angetreten. So entwickelte sich ein spannender Kampf mit ganz starken Ballwechseln, die die Zuschauer immer wieder zum Erstaunen brachten.

Michael Benes und Patrick Forkel landeten zum Auftakt einen klaren 3:0-Sieg gegen Medardas Stankevicius und Vladimir Anca. Ebenso klar verloren Grozdan Grozdanov und Yevgeniy Christ gegen Constantin Cioti und Sushmit Sriram. Die Noppen- und Antitopbälle des Inders Sriram verschafften Cioti immer wieder die Gelegenheit eiskalt zu punkten.

In den beiden Einzeln vor der Pause behielt Michal Benes gegen Nico Stehle in einem ganz engen Spiel mit 3:1 die Oberhand. Grozdan Grozdanov spielte gegen den letztjährigen Erstligaspieler Cioti eine gute Partie, konnte aber nur einen Satz für sich entscheiden. So stand es 2:2. Das war unter den gegebenen Umständen ein sehr gutes Resultat war.

Jetzt hieß es, in den beiden folgenden Paarungen im hinteren Paarkreuz dran zu bleiben. Dabei ging Yevgeniy Christ gegen Anca gleich 2:0 nach Sätzen in Führung. Patrick Forkel spielte gegen Stankevicius sehr gut mit, kam aber mit 0:2 in Rückstand. Aber er kämpfte und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im Parallelspiel verlor Christ ein wenig den Faden und musste ebenfalls in den Entscheidungssatz.Da führte Forkel schon mit 6:3 und auch noch mit 8:6, konnte dann aber einen 100prozentigen Vorhandschuss nicht verwandeln und hatte mit 9:11 das Nachsehen. Yevgeniy Christ war da 8:0 vorne und machte den Punkt mit aller Souveränität mit 11:1.

Sogar eine 4:2-Führung war drin

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Es stand 3:3 und sogar eine 4:2 Führung wäre möglich gewesen. Danach musste vorne mindestens ein Punkt kommen um im Spiel zu bleiben. Michal Benes kam allerdings gegen Cioti nicht ins Spiel. Der Rumäne konnte die gefährlichen Vorhand-/Rückhand-Topspins von Benes unterbinden und siegte mit 3:0. Dafür war Grozdan Grozdanov drauf und dran zum 4:4 auszugleichen. Er zeigte gegen Nico Stehle das beste Spiel dieser Saison und dabei hatte er nicht das Glück auf seiner Seite. Nach 1:0 und 1:2 stand es 2:2 nach Sätzen. Im fünften Satz machte sein Gegner nicht weniger als drei "Netzfüchse" und einen Kantenball. Am Ende musste er die 9:11-Niederlage hinnehmen. Das war auch die Wende im gesamten Spiel.

Yevgeniy Christ fand nach einer 1:0-Führung keinen Weg mehr gegen Stankevicius um die Niederlage abzuwenden. Leiselheim siegte 6:3 und hatte dabei das Glück des Tabellenführers.

Ein Punkteteilung wäre verdient und gerecht gewesen. Jetzt gilt es für den TTC sich auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Post SV Mühlhausen zu konzentrieren.

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