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Von den 47 zur Prüfung angetretenen Wirtschaftsschülern haben 42 bestanden

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben haben 42 Absolventen der Privaten Wirtschaftsschule in Lichtenfels mit Bestehen des Wirtschaftsabschlusses erreicht. In entspannter Atmosphäre hie...
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Anika Fehn aus der 10 a hielt eine beachtenswerte Abschlussrede ihres Jahrgangs.
Anika Fehn aus der 10 a hielt eine beachtenswerte Abschlussrede ihres Jahrgangs.
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Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben haben 42 Absolventen der Privaten Wirtschaftsschule in Lichtenfels mit Bestehen des Wirtschaftsabschlusses erreicht.

In entspannter Atmosphäre hieß es jetzt Abschied nehmen von der vertrauten Umgebung. Die dominierenden Gefühle im Stadtschloss waren Freude und Stolz über die erreichten Leistungen und die Befriedigung darüber, dass die Schulzeit endlich vorbei ist.

In seinen Begrüßungsworten sprach der stellvertretende Schulleiter Jörg Mausolf von einem Tag, der mit einem lachenden und einem weinenden Auge begangen wird. Zum zweiten Mal wurde die Abschlussprüfung unter dem Thema Kompetenzorientierung abgeschlossen. Die durchweg guten Ergebnisse zeigten, dass beide Seiten gute Arbeit geleistet haben. Von den 47 zur Prüfung angetretenen Schülern haben 42 die Prüfungen bestanden. "Das ist eine Erfolgsquote von über 93 Prozent", freute sich Mausolf.

Einige werden sicher die Schulbank weiter drücken, andere werden direkt mit einer Ausbildung ins Berufsleben einsteigen. Der stellvertretende Schulleiter riet den Absolventen, ihre Stärken zu nutzen, selbst wenn es ab und zu mal Misserfolge geben wird. Die gehörten zum Leben einfach dazu.

"Rabauken-Generation"

"Wir Schüler sind erst einmal heilfroh, dass wir das Pauken, die Schindereien, die Tests, die Klassenarbeiten und natürlich unsere Abschlussprüfungen hinter uns haben", erklärte Anika Fehn aus der 10 a in einer beachtenswerten Rede. Während ihre Eltern sicherlich stolz auf den Erfolg ihrer Kinder seien, werden die Lehrer darüber erleichtert sein, wieder einmal eine "Rabauken-Generation" heil überstanden zu haben. Rückblickend auf ihre Schulzeit stellte Anika Fehn fest, dass es sowohl schöne als auch nicht so schöne Tage gab. Die Absolventin erinnerte sich besonders an die Klassenfahrten, gab aber zu, dass es für die Lehrkräfte der Wirtschaftsschule nicht immer leicht war, emotionale Ausbrüche zu ertragen und manchen Stoff zum zehnten Mal ("wenn's reicht") zu wiederholen.

Auch Bürgermeister Andreas Hügerich gratulierte zum bestandenen Abschluss. "Seid wirklich stolz auf eure Leistung." In der Privaten Wirtschaftsschule hätten sie das Rüstzeug für ihr Leben mitbekommen. Dennoch werde es Höhen und Tiefen geben. Hügerich wünschte einen langen Atem "und dass euer Vorhaben in Erfüllung geht".

"Ihr seid die Generation, die mit einem Handy auf die Welt gekommen ist", erklärte Michael Bornschlegel, Vorsitzender des neuen Elternbeirats der Schule. Die Welt befinde sich in einem Digitalisierungs- und Globalisierungsprozess. Bornschlegel riet den Absolventen, mutig zu sein. "Sprecht's an, wenn ihr etwas besser machen könnt. Bildet euch weiter, bleibt nicht stehen."

Den Staatspreis für hervorragende Leistung erhielt Tom Neumann (11 d), der obendrein Klassenbester ist und im Fach Deutsch sowie in Mathematik die beste Prüfungsarbeit geschrieben hat. Ebenfalls Klassenbeste ist Christina Angermann (10 a), die ebenfalls zwei hervorragende Prüfungsarbeiten (Englisch und BSK) geschrieben hat. Der Dritte im Bunde ist Basher Apfel (11 d), der im Fach Übungsunternehmer glänzte. Die musikalische Ausgestaltung lag in den Händen von Sebastian Krügel (Cello) und Katharina Lauer (Querflöte). Gerda Völk

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