Rentweinsdorf
rentweinsdorf.inFranken.de  Heinz Spindler referierte beim Männerabend über den Balkan.

Von Armut und Hoffnung

Mit Heinz Spindler aus Leonberg bei Stuttgart hatte das Vorbereitungsteam des Männerabends der Kirchengemeinde und des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) wieder einen guten Griff getan. Mit s...
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Serbienbeauftragter Heinz Spindler aus Leonberg berichtete beim Rentweinsdorfer Männerabend über seine Arbeit, insbesondere aber über die geschichtliche Entwicklung auf der Balkanhalbinsel. Foto: Horst Schneider
Serbienbeauftragter Heinz Spindler aus Leonberg berichtete beim Rentweinsdorfer Männerabend über seine Arbeit, insbesondere aber über die geschichtliche Entwicklung auf der Balkanhalbinsel. Foto: Horst Schneider

Mit Heinz Spindler aus Leonberg bei Stuttgart hatte das Vorbereitungsteam des Männerabends der Kirchengemeinde und des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) wieder einen guten Griff getan. Mit seinem Vortrag "Balkan - die zerbrochene Welt vor unserer Haustüre" kam er bei den Anwesenden sehr gut an.

Spindler war der frühere Direktor des christlichen Jugendzentrums Bodenseehof. Auch bei zahlreichen Jugendlichen aus Rentweinsdorf ist er bekannt. Er ist seit vier Jahren mit seiner Ehefrau Ute in Serbien als Beauftragter von "Hilfe für Brüder international" tätig. Dort berät er insbesondere die Gemeindepastoren der Roma-Gemeinden und stärkt vor allem die Drogen- und Rehabilitationsarbeit des Vereins "Izlazak" geistlich und organisatorisch. Zusätzlich macht er die seelsorgerische Begleitung von straffälligen Jugendlichen in seiner württembergischen Gemeinde und ist in der Flüchtlingsarbeit tätig.

In seinem Referat ging Spindler in der Hauptsache auf die geschichtliche Entwicklung der beteiligten Staaten auf der Balkanhalbinsel ein. Im Mittelpunkt stand dabei das Land Serbien mit seinen 7,2 Millionen Einwohnern und deren Religionen. Einen ausführlichen Überblick widmete er dem Balkan unter osmanischer Herrschaft.

Spindler erläuterte den Männern, dass es in den dortigen Ländern viele verarmte Leute gebe. Es gebe aber auch Hoffnung, dass die Schwachen durch das Evangelium zum Leben kommen und zu Gott finden, sagte Spindler.

Während Wilfried Elflein die einleitenden Worte gesprochen hatte, dankte Willi Kreyer dem Referenten für seinen Vortrag mit einem kleinen Präsent.

Der nächste Männerabend ist für Dienstag, 20. November, geplant. Dann spricht Ade Gärtner aus Nürnberg zum Thema "Unterwegs in der zweiten Lebenshälfte". sch

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