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Vom Schlesien-Virus infiziert

Adelheid Martin-Siegmeth aus Küps ist neue Leiterin der Bezirksgruppe Franken des Glogauer Heimatbundes (GHB). Sie folgt Thomas Kinzel nach, der mehr als 32 Jahre lang Leiter der über Jahrzehnte hinwe...
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Adelheid Martin-Siegmeth
Adelheid Martin-Siegmeth

Adelheid Martin-Siegmeth aus Küps ist neue Leiterin der Bezirksgruppe Franken des Glogauer Heimatbundes (GHB). Sie folgt Thomas Kinzel nach, der mehr als 32 Jahre lang Leiter der über Jahrzehnte hinweg größten Bezirksgruppe des Glogauer Heimatbundes war. Diesem gehörten in den 80er und 90er Jahren über 500 Heimatfreunde aus Glogau Stadt und Land im früheren Schlesien an, wobei Ortsgemeinschaften aus dem Glogauer Umland, bedingt durch die Fluchtrouten der Trecks, besonders stark vertreten waren. So trafen sich auch im Rahmen der Bezirksgruppentreffen regelmäßig Heimatfreunde aus Brostau, Carolath/Rheinberg, Gutendorf (Doberwitz), Gramschütz, Hohenborau, Lindenkranz (Bielawe), Niederfeld (Klein Gräditz), Rostersdorf und Vorbrücken (Priedemost).

Adelheid Martin-Siegmeth ist als "Schlesierin" der Nachkriegsgeneration (Jahrgang 1959) seit 2005 Mitglied im Glogauer Heimatbund und die gute Seele in der Bezirksgruppe Franken. Ihre Mutter stammte aus Schabitzen, auf dem dortigen Gutsbetrieb hatte sich ihr Großvater Alfred Mahler, der in Priedemost geboren war, zum Gutsinspektor hochgearbeitet.

Gute Kontakte

Auf einer Reise in die Heimat ihrer Vorfahren hatte sich Martin-Siegmeth mit dem Schlesienvirus infiziert und sich fortan in der Bezirksgruppe engagiert. Martin-Siegmeth pflegt zudem gute Kontakte in die Heimat ihrer Familie. Sie hat sich am 1. September dazu bereit erklärt, das Ehrenamt als Bezirksgruppenleiterin zu übernehmen. TK



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